
110 Jahre aktiv in der Feuerwehr
Ehrenabend der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach: Vier Mitglieder wurden für zusammen 110 Jahre aktiven Einsatzdienst ausgezeichnet.
Beim jährlichen Ehrenabend würdigt die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach Menschen, die sich über viele Jahre ehrenamtlich für die Sicherheit der Bevölkerung einsetzen. In diesem Jahr wurden vier Feuerwehrangehörige für 15, 35 und 45 Jahre aktiven Dienst geehrt.
Landrat Ralf Leßmeister und Bürgermeister Ralf Hechler überreichten die Auszeichnungen und dankten den Geehrten für ihr langjähriges Engagement.
Sabrina Lambrecht erhielt für 15 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das Bronzene Feuerwehr-Ehrenzeichen. Als ausgebildete Notfallsanitäterin bringt sie wichtige Kenntnisse in Einsätze ein. Außerdem unterstützt sie die Jugendfeuerwehr und hilft damit, Kinder und Jugendliche für die Arbeit der Feuerwehr zu begeistern.
Auch Oliver Liborius wurde für 15 Jahre aktiven Dienst mit dem Bronzenen Feuerwehr-Ehrenzeichen geehrt. Er gehört als Hauptfeuerwehrmann zur örtlichen Feuerwehreinheit Niedermohr. Zusätzlich zum Einsatz- und Übungsdienst kümmert er sich um die Computertechnik seiner Einheit.
Roland Groß ist stellvertretender Leiter der Feuerwehreinheit Ramstein und seit 35 Jahren im aktiven Dienst. Dafür erhielt er das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz. Zahlreiche Lehrgänge haben ihn auf verschiedene Aufgaben vorbereitet – von der Brandbekämpfung über die technische Hilfeleistung bis zum Umgang mit Gefahrstoffen. Mit dem so erlangten Wissen und seiner langjährigen Einsatzerfahrung bildet er nun selbst Feuerwehrangehörige im Landkreis aus. Im Gefahrstoffzug des Landkreises unterstützt er Einsätze bei Unfällen, an denen gefährliche Stoffe beteiligt sind.
Die höchste Auszeichnung des Abends ging an Oberlöschmeister Friedel Bott für 45 Jahre aktiven Feuerwehrdienst: das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen in besonderer Ausführung. In seinen 45 Jahren Dienst für die Allgemeinheit hat er unzählige Einsätze gefahren. Zudem engagiert er sich in der Oldtimergruppe, die ein historisches Tanklöschfahrzeug erhält und pflegt. Besonders wichtig ist ihm auch das Hygienekonzept nach Einsätzen. Er arbeitet maßgeblich an einem Konzept mit, nach dem Einsatzkräfte verschmutzte oder mit Schadstoffen belastete Schutzkleidung bereits am Einsatzort ablegen. So gelangen gefährliche Rückstände möglichst nicht in die Fahrzeuge oder in die Feuerwache war zur Gesundheit der Ehrenamtler beiträgt.
Auch die Feuerwehr selbst bedankte sich bei den Geehrten mit einem kleinen Geschenk. Anschließend klang der Ehrenabend in geselliger Runde aus.