Neue Führungsmannschaft für die Feuerwehr Ramstein

Neue Führungsmannschaft für die Feuerwehr Ramstein

… noch nicht ganz. Aber die Weichen für die Zukunft sind gestellt.

Passend am Florianstag, dem Namenstag des Schutzpatrons der Feuerwehr, wurde die Vorbereitungsgruppe für die Jugendfeuerwehr – oder kurz, die Bambinifeuerwehr, gegründet. Der Wehrleiter der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach, Franz-Josef Preis, konnte neben den zwölf quirligen Bambinis und deren Eltern sowie dem Betreuerteam auch Vertreter der Wehrführung aus Ramstein und Niedermohr, der Jugendfeuerwehr und des Kreisfeuerwehrverbandes begrüßen.
Der erste Beigeordnet und Feuerwehrdezernent, Marcus Klein, überreichte dem Betreuerteam ihre Ernennungsurkunden. Geleitet wird die Gruppe von Yvonne Zittel und Sandra Fischer. Michael Groß und Ralph Straus unterstützten sie dabei. Weitere Helfer sind Lena Fischer und Jan Straus.
Den offiziellen Gründungsakt vollzog der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Kaiserslautern Rudi Molter, indem er die Gründungsurkunde des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz überreichte.
Startkapital stellte der Kreisfeuerwehrverband und der Wehrleiter der Einheit Niedermohr mit einer Geldspende zur Verfügung.
Bevor der Abend mit Brezeln und Spielen beendet wurde, stellte das Betreuerteam die schon durchgeführten Aktionen der Bambinis vor. Gruppenabende in der Feuerwache, Halloween und St.Martin konnten die Bambinis schon in der Feuerwache erleben, bevor der Lockdown für eine Zwangspause sorgte. Aber jetzt geht es ja weiter. Jeden Mittwoch von 18 bis 19 Uhr treffen sich die feuerwehrbegeisterten Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren an der Feuerwache in Ramstein. Und vielleicht ist hier ja tatsächlich der oder die zukünftige Wehrleiter / Wehrführer oder Wehrleiterin / Wehrführerin dabei. Möglich wäre es.

Truppmannlehrgang Teil1 – 2022

Truppmannlehrgang Teil1 – 2022

Kann man auch in Coronazeiten einen Kreislehrgang sicher durchführen? Man kann!
Das zeigte sich auf dem Truppmannlehrgang Teil 1 der, wie in schon vielen Jahren zuvor, an den sechs Samstagen zwischen Fasching und Ostern in der Feuerwache Ramstein durchgeführt wurde. Natürlich sind in besonderen Zeiten auch besondere Maßnahmen zu ergreifen, will man mit einer Ausbildungsveranstaltung nicht das Coronavirus an alle teilnehmenden Wehren verbreiten. So mussten alle Teilnehmer geimpft sein, wärend der Ausbildung Maske tragen und sich jeden Morgen einem Test in der Feuerwache unterziehen. Dass diese Maßnahmen nicht überzogen waren zeigte sich daran, dass bei einigen Teilnehmern noch vor Lehrgangsbeginn ein positives Testergebnis vorlag. Eine Teilnahme war so nicht möglich. Der versäumte Tag muss nachgeholt werden.
Für alle Anderen stand dann das kleine 1x1 der Feuerwehr auf dem Stundenplan. Rechtsgrundlagen und theoretische Inhalte wechselten sich ab mit praktischen Einweisungen in die große Palette der Feuerwehrgeräte. Ob Löscheinsätze oder technische Hilfeleistung, die Absicherung einer Einsatzstelle oder der Aufbau eines Schaumangriffs, die Ausbildungsinhalte sind vielfältig und werden durch den Lehrplan des Landes Rheinland-Pfalz vorgegeben. Am letzten Lehrgangstag musste dann eine theoretische und praktische Prüfung abgelegt werden die von allen Teilnehmern bestanden wurde. Zurück in ihren Wehren beginnt jetzt für die Teilnehmer der Teil 2 der Truppmannausbildung in dem die erworbenen Grundkenntnisse vertieft werden um dann, als gut ausgebildete Feuerwehrmänner und -frauen, den täglichen Aufgaben der freiwilligen Feuerwehr gewachsen zu sein.
Wir wünschen hier allen Teilnehmern für die Zukunft viel Erfolg und stehts eine gesunde Rückkehr aus ihren Einsätzen.

078 – 10.04.2022 – Verkehrsunfall A6/A62

078 – 10.04.2022 – Verkehrsunfall A6/A62

Datum: 10.04.2022

Alarmzeit: : 2:33

Einsatzort: Autobahnkreuz A6 / A62

Einsatznummer: 078

Einsatzbericht:

Szenen wie aus einem schlechten Actionfilm boten sich der Freiwilligen Feuerwehr Ramstein-Miesenbach bei einem schweren Verkehrsunfall am Autobahnkreuz Ramstein.
Ein PKW durchbrach wohl mit überhöhter Geschwindigkeit die Leitplanken und überschlug sich mehrfach bevor er auf der Überleitung zur A6 auf dem Dach zum Liegen kam. Die zum Teil schwer verletzten Fahrzeuginsassen wurden dabei aus dem Fahrzeug geschleudert. Sie wurden von der Feuerwehr bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt und dann an diesen übergebeben. Anschließend wurde die Einsatzstelle für die Unfallaufnahme des Gutachters ausgeleuchtet und die Fahrbahn gereinigt. Nach Einsätzen in der Nacht von Donnerstag
auf Freitag und Einsätzen wegen des Schneechaoses in der Nacht zum Samstag ist das nun die dritte Nacht in Folge in der die Wehrleute für die Allgemeinheit unterwegs waren.

Ausgerückte Fahrzeuge:

Feuerwehreinsatzzentrale

Feuerwehreinsatzzentrale

Ramstein 46-1

Florian Ramstein 1/46/1

Ramstein 11-1

Florian Ramstein 1/11/1

Florian Ramstein 1/45/1

Florian Ramstein 1/25/1

Fünf Einsätze an diesem Sonntag

Zu gleich fünf Einsätzen wurde die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach an diesem Sonntag alarmiert. Bereits in der Nacht wurden die Feuerwehrleute zu einem überschlagenen PKW auf die Autobahn gerufen. Glücklicherweise war dort nur die Einsatzstelle auszuleuchten und ausgelaufene Betriebsmittel zu binden. Am frühen Morgen wurde dann die Drehleiter zur Unterstützung der Polizei bei einer Beweisaufnahme eines tödlichen Verkehrsunfalls angefordert. Eine Notfalltüröffnung ließ das Mittagessen von einigen Wehrleuten kalt werden. Hinnehmbar, da bei der Türöffnung die Personen wohlauf vorgefunden wurden. Der schwerste Einsatz folgte am späten Nachmittag. Ein Motorradfahrer mit Beifahrer stieß frontal mit einem PKW zusammen. Mit zwei Rettungshubschraubern und einem Krankenwagen wurden die Verletzten auf verschiedene Krankenhäuser verteilt. Zeitgleich ging ein Alarm einer Brandmeldeanlage in einem Ramsteiner Lebensmittelmarkt ein. Dieser wurde parallel zu dem Motorradunfall abgearbeitet. Da fällt es kaum noch ins Gewicht, dass bei diesem Einsatz noch die Kopfplatzwunde eines gestürzten Fahrradfahrers erstversorgt werden musste.

11.2. Tag des Notrufs

11.2. Tag des Notrufs

Heute, am 11.2. ist der Tag des Notrufs. Braucht man so einen Tag? Eigentlich nicht. Wenn man die 112 wählt bekommt man schnelle und professionelle Hilfe. Das ist doch klar, funktioniert immer, ohne Abo und ist und ganz normal. Doch ist es das wirklich?

Was passiert eigentlich, wenn Sie in der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach die 112 wegen einem Feuer, Unfall oder einer sonstigen Notlage wählen? Sie erreichen die Integrierte Leitstelle im Gebäude der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern. Diese nimmt ihren Notruf rund um die Uhr entgegen und alarmiert dann in unserem Beispiel die freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach. Die freiwilligen Helfer lassen dann für Sie alles stehen und liegen, fahren zur Feuerwache und rücken zu Ihnen aus. Nach spätestens acht Minuten trifft bei Ihnen das erste Fahrzeug ein. Zu dieser schnellen Hilfe können auch Sie einiges beitragen. Ist Ihre Hausnummer gut lesbar (auch nachts)? Haben Sie Ihr Auto so geparkt dass ein großes Feuerwehrfahrzeug problemlos durch die Straße fahren kann? Parken Sie auf einem Hydranten?

Gleiches zählt für Notrufe die Sie mit dem Handy von unterwegs absetzen. Auch hier erreichen Sie mit der 112 die nächstgelegene Leitstelle – Europaweit. Machen Sie hier genaue Angaben über den Ort der Einsatzstelle. Im Idealfall bleiben Sie vor Ort bis die Feuerwehr eingetroffen ist (dauert ja nicht lange) – oder sie bleiben zumindest für Rückfragen weiterhin telefonisch erreichbar.

Doch was ist, wenn durch längere Stromausfälle einmal das Telefonnetz nicht mehr funktioniert? Wie können Sie dann einen Notruf absetzen? In solch einem Fall fährt die Feuerwehr auch in ihrem Ort mit einem Fahrzeug einen zentralen Platz an. Dort können Sie uns ansprechen und wir leiten den Notruf per Funk weiter. Hilfe kommt.

Sollten wir Sie mit diesem Beitrag dazu angeregt haben sich einmal Gedanken über den Notruf 112 und alles was damit zusammen hängt zu machen dann haben wir unser Ziel und das Ziel des Tages des europaweiten Notrufs erreicht. Hoffen wir, dass Sie nie den Notruf 112 wählen müssen. Und wenn doch: Ihre freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach kommt dann wie gerufen.