Ferienprogramm 2026

Ferienprogramm 2026

Die Anmeldezahlen zum Ferienprogramm der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach waren im Vorfeld – sagen wir es diplomatisch – ausbaufähig. Kurz vor der Veranstaltung flatterte dann auch noch eine Abmeldung herein. Und als der große Tag gekommen war, betraten nicht die angemeldeten, sondern genau EIN Kind die Feuerwache. Exklusiver geht es kaum.

Doch wer jetzt denkt, das Betreuerteam hätte enttäuscht die Schläuche eingerollt, kennt die Feuerwehr schlecht. Kurzerhand wurde aus dem Ferienprogramm eine VIP-Führung mit Blaulicht-Potenzial. Zuerst ging es mit der Drehleiter in luftige Höhe – ein Programmpunkt, der bei voller Besetzung vermutlich eher unter „logistische Meisterleistung“ gelaufen wäre. Danach wurde die Feuerwache erkundet: Atemschutzwerkstatt, Wäscherei, Pflegehalle – alles wurde kindgerecht erklärt. Und unser junger Ehrengast hatte natürlich auch einige spannende Fragen im Gepäck.

Ein weiteres Highlight war ein Einsatz, der – ganz nach Feuerwehrart ungeplant – und somit natürlich nicht im Programmheft stand. Gut, dass vorher schon besprochen worden war, was unser Gast in so einem Fall zu tun hatte. Aus der Einsatzzentrale heraus konnte er dann aus der ersten Reihe beobachten, was bei einem Einsatz alles gleichzeitig passiert. Die Feuerwehrleute rüsteten sich in Windeseile mit ihrer persönlichen Schutzausrüstung aus und verließen mit Blaulicht und Martinshorn die Feuerwache. Parallel dazu gingen in der Einsatzzentrale die ersten Rückmeldungen von der Einsatzstelle ein. Kurz gesagt: Feuerwehr live und in Farbe – ganz ohne Eintrittskarte.

Nach Einsatzende ging es mit dem Rundgang weiter, denn für unseren einzigen – und damit automatisch wichtigsten – Besucher wartete noch ein weiterer Höhepunkt. Die neue Atemschutzübungsstrecke durfte unter Aufsicht durchlaufen werden. Dass das Ganze Spaß machte, war spätestens nach dem zweiten Durchgang im Gesicht unseres Gastes eindeutig abzulesen. Manche Dinge muss man eben gründlich testen.
Abgeschlossen wurde das Ferienprogramm mit einem Eis – verdient hatte es sich nicht nur unser Besucher, sondern auch die vielen Helferinnen und Helfer an diesem Nachmittag.

Zum krönenden Abschluss wurde unser Gast sogar mit einem Feuerwehrfahrzeug nach Hause gefahren. Sein Wunsch, dass möglichst viele Freunde aus der Nachbarschaft diesen standesgemäßen Heimtransport sehen würden, erfüllte sich leider nicht. Trotzdem bescheinigte er der Feuerwehr einen gelungenen Nachmittag. Und mal ehrlich: Wenn ein Ferienprogramm mit Drehleiter, Einsatz, Atemschutzstrecke, Eis und Heimfahrt im Feuerwehrfahrzeug nicht gelungen ist – was dann?

Auch dieses Ferienprogramm hat gezeigt: Auf die Feuerwehr ist selbst dann Verlass, wenn die Teilnehmerzahl eher an ein Einzelcoaching erinnert. Und wer weiß – vielleicht macht unser Gast ja sein Versprechen wahr und schaut an einem der kommenden Montage ab 18:00 Uhr beim Übungsabend der Jugendfeuerwehr vorbei. Dann hätte sich der Aufwand nicht nur gelohnt, sondern vielleicht sogar den nächsten Feuerwehrmann von morgen hervorgebracht.

233 – 20.11.2025 – BMA – Industriegebiet

233 – 20.11.2025 – BMA – Industriegebiet

Datum: 20.11.2025

Alarmzeit: 03:56

Einsatzort:

Industriegebiet 

Einsatznummer:

237/N32

Einsatzbericht:

Einsatz im Industriegebiet Ramstein – ausgelöste Brandmeldeanlage

Heute Morgen, wurden unsere Feuerwehrkameraden um 03:56 Uhr aus dem Schlaf gerissen. Grund war die Alarmierung zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Industriegebiet Ramstein.

Aufgrund der aktuellen Baustellensituation zwischen Ramstein und Spesbach erfolgte die Alarmierung nach Alarm und Ausrückeordnung zusätzlich für die Feuerwehr Niedermohr sowie die Feuerwehr Miesau.

Nach dem Eintreffen am Einsatzort wurde die Brandmeldezentrale kontrolliert, um den betroffenen Melder zu identifizieren. Anschließend wurde die entsprechende Halle angefahren und überprüft. Dabei konnte weder Rauch noch Feuer festgestellt werden.

Die Anlage wurde daraufhin zurückgestellt und dem Betreiber übergeben. Somit war der Einsatz beendet und die Fahrzeuge konnten ihre Wachen wieder anfahren.

Ausgerückte Fahrzeuge:

Feuerwehreinsatzzentrale Ramstein

Ramstein 46-1

Florian Ramstein 1/46/1

Florian Ramstein 1/34/1

Florian Ramstein 1/45/1

Florian Ramstein 1/44/1

Florian Ramstein 1/25/1

Florian Ramstein 2/45/1

Ramstein 11-1

Florian Ramstein 1/11/1

Einsatzbilder:

Vogelkrippe

Vogelkrippe

Information des Veterinäramtes zur Vogelgrippe:

Meldung von tot aufgefundenen Kraninchen, Greifvögeln, Wasservögel, tot aufgefundenes oder auffälliges Hausgeflügel während der Dienstzeit bitte über:

0631 7105 450 oder veterinaeramt2@kaiserslautern-kreis.de

Außerhalb der Dienstzeit über:

0172 3419516

Bei Funden in freiem Feld und Flur sollte möglichst der genaue Standort übermittelt werden.

Das Veterinäramt beprobt und entsorgt die aufgefundenen Kadaver umgehend.

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung.

Generell sollten tote oder kranke Vögel nicht angefasst oder mitgenommen werden!

Quelle: Kreisverwaltung Kaiserslautern

Kranschulung

Kranschulung

Jährliche Schulung für Kranführer, Feuerwehr und Bauhof Ramstein erfolgreich durchgeführt

Ramstein, 25. Oktober 2025 – Heute Morgen fand in Ramstein die jährliche Schulung für die Lade-Kranführer, die Feuerwehr Ramstein sowie die Mitarbeiter des Bauhofs Ramstein statt. Ziel der Veranstaltung war es, die Einsatzkräfte und technischen Fachkräfte auf den neuesten Stand zu bringen und ihre Fähigkeiten in Theorie und Praxis zu vertiefen.

Die Schulung begann mit einem umfassenden theoretischen Teil, in dem sicherheitsrelevante Aspekte, neue gesetzliche Vorgaben sowie technische Neuerungen vorgestellt wurden. Dabei lag der Fokus auf der sicheren Bedienung von Ladekränen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es in die Praxis: In realitätsnahen Übungen konnten die Teilnehmer ihr Wissen anwenden und ihre Fertigkeiten unter Beweis stellen.

Die Schulung wurde von allen Beteiligten als voller Erfolg gewertet.

Verabschiedung Wehrleiter Franz-Josef Preis

Verabschiedung Wehrleiter Franz-Josef Preis

Verabschiedung des Wehrleiters Franz-Josef Preis

 

Wenn der Oldtimer der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach an die katholische Kirche in Ramstein fährt vor der alle Feuerwehrleute der Verbandsgemeinde Spalier stehen, dann zeigt das, dass ein besonderer Tag bei der Feuerwehr ansteht. Anlass war die Verabschiedung des Wehrleiters Franz-Josef Preis aus dem aktiven Dienst.

Mit einem Dankgottesdienst in der festlich geschmückten Kirche unter der Leitung der Pfarrer Pious und Bernhard Schäfer sowie Diakon Martin Pletsch dankte Preis, dass während seiner Amtszeit alle Feuerwehrleute unbeschadet aus ihren Einsätzen zurückgekommen sind. Anschließend wurde der scheidende Wehrleiter mit seiner Ehefrau Karla über einige Umwege zurück zur neu gestalteten Feuerwache gefahren. Dort standen dann die Feuerwehrleute der Verbandsgemeinde, die Kinderfeuerwehr und die Jugendfeuerwehr mit Fackeln bereit, um ihren Wehrleiter in die Feuerwache zu geleiten. 

Im Schulungssaal der Feuerwache konnte Bürgermeister Ralf Hechler viele Gäste begrüßen. Darunter Landrat Ralf Leßmeister, die Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Hess-Schmitt, die Beigeordneten Markcus Klein und Torsten Lenhardt, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Michael Herfurt. Ihre Wertschätzung zeigten auch Vertreter der Flugplatzfeuerwehr, des THW, der Polizei Landstuhl, die Wehrleiter des Landkreises sowie Arbeitskollegen und die befreundeten Feuerwehren aus St.Ingbert und Thenried mit ihren Abordnungen.

In seiner letzten Amtshandlung als Wehrleiter verlieh Franz-Josef Preis die Floriansnadel an seine Frau Karla. Mit dieser Auszeichnung des Landesfeuerwehrverbandes wird der besondere Rückhalt von Familienangehörigen für die ehrenamtliche Feuerwehrtätigkeit gewürdigt.

Nach 17 Jahren als Wehrleiter der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach wurde Franz-Josef Preis durch Bürgermeister Ralf Hechler aus seinem verantwortungsvollen Amt entpflichtet. Hechler würdigte die geleistete Arbeit sowie die Beharrlichkeit beim Umsetzen verschiedenster Projekte ohne die die Feuerwehr nicht da wäre, wo sie jetzt ist. Als einige Beispiele erwähnte er hier das Sicherheitskonzept zum Rheinland-Pfalz-Tag, das Fahrzeugkonzept der Wehr sowie der Umbau und die Erweiterung der Feuerwache. Zum Dank überreichte er ein handgeschnitztes Wappen der Verbandsgemeinde.

Mit seiner Entpflichtung beendete Franz-Josef Preis auch seine fast 50-jähren aktiven Feuerwehrdienst. Er wird seine Feuerwehr jetzt aus den Reihen der Alterskameradschaft unterstützen.

Um den Formalien gerecht zu werden, musste nun auch der stellvertretende Wehrleiter Matthias Hecktor aus seinem Amt entpflichtet werden, um zum Wehrleiter verpflichtet werden zu können. Hecktor legte, wie anschließend sein Stellvertreter Martin Fischer den Amtseid ab, um nun die Wehren der der Verbandsgemeinde für zehn Jahre zu führen.

Landrat Ralf Leßmeister und die erste Kreisbeigeordnete Gudrun Hess-Schmitt dankten Preis für seine geleistete Arbeit auch auf Kreisebene. Im Namen des Innenministers Michael Ebling verliehen sie Preis das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande für hervorragende Verdienste um das Feuerwehrwesen des Landes Rheinland-Pfalz.

Auch Stefan Sereda als Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes, dessen Vorsitzender Franz-Josef Preis ist, würdigte die Verbandsarbeit die Preis bisher geleistet hat und weiterhin leisten wird. Im Namen des Landesfeuerwehrverbandes verlieh er Preis das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold des deutschen Feuerwehrverbandes.

Auch die Vertreter der verschiedenen Abordnungen dankten Preis für die gute und offene Zusammenarbeit während seiner Dienstzeit.

Als Franz-Josef Preis ein paar abschließende Worte an die Anwesenden richten wollte wurde er jäh an seinem Vorhaben gestört. Die Knappen derer zu Feurio betraten den Saal, um dem Wehrleiter a.D. die höchste Ehre zukommen zu lassen, welche die Feuerwehr Ramstein-Miesenbach zu vergeben hat. Franz-Josef Preis wurde zum Ritter derer zu Feurio geschlagen. Er steht nun in einer langen Reihe von verdientesten Feuerwehrleuten und darf sich nun „Ritter Sepp vom Eck, Erneuerer der Wehr, Pfalzgraf zu Bavaria“ nennen.