Türen auf! Bei uns war die Maus

Türen auf! Bei uns war die Maus

Türen auf! Bei uns war die Maus!

Wie in jedem Jahr beteiligte sich das Team der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach am 3. Oktober am Türöffnertag der „Sendung mit der Maus“. Die bundesweit vom WDR initiierte Aktion gibt Kindern die Gelegenheit, einen Blick hinter Türen zu werfen, die ihnen sonst verschlossen bleiben. 2026 öffneten sich deutschlandweit 960 solche Türen – eine davon bei der Feuerwehr in Ramstein-Miesenbach.

Diese besondere Gelegenheit ließen sich 51 Kinder und ihre Eltern nicht entgehen. Wie sieht die Ausrüstung einer Feuerwehrkraft aus? Warum gibt es so viele verschiedene Handschuhe? Wie setzt man einen Notruf richtig ab – und was geschieht anschließend? Diese und viele weitere spannende Fragen beantwortete das Feuerwehrteam anschaulich und kindgerecht. Für großes Staunen sorgten zwei Feuerwehrmänner, die unter Atemschutz und in voller Ausrüstung kriechend den Stuhlkreis absuchten. Als sie anschließend ihre Masken abnahmen, konnten die Kinder sehen, wer sich hinter der zunächst ungewohnten Erscheinung verbarg.
Danach ging es auf Entdeckungstour durch die Feuerwache. Hinter jeder geöffneten Tür wartete etwas Neues: der Schulungssaal, die Einsatzzentrale, das Geräte- und Schlauchlager, die Atemschutzwerkstatt und vieles mehr. Besonders die Atemschutzübungsstrecke wurde mit riesiger Begeisterung und viel Neugier ausgiebig erkundet.
Vorbei an den Spinden der Feuerwehrleute führte der Rundgang schließlich zum nächsten Höhepunkt des Vormittags: in die Fahrzeughalle. Auch dort durften die Kinder ganz genau hinsehen, die Feuerwehrfahrzeuge erkunden und zahlreiche Ausrüstungsgegenstände entdecken. Dabei war die Freude überall zu spüren – die Kinder hatten riesigen Spaß, stellten viele Fragen und lernten ganz nebenbei eine Menge über die Feuerwehr. Auch die Eltern nahmen aus ihrer eigenen Führung viele interessante Einblicke und neues Wissen mit.
So verging der abwechslungsreiche Vormittag wie im Flug. Nun heißt es wieder ein Jahr warten, bis es am 3. Oktober erneut heißt: Türen auf für den Türöffnertag der „Sendung mit der Maus“. Klingt komisch – ist aber so.

 

110 Jahre aktiver Dienst

110 Jahre aktiver Dienst

110 Jahre aktiv in der Feuerwehr

 

Ehrenabend der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach: Vier Mitglieder wurden für zusammen 110 Jahre aktiven Einsatzdienst ausgezeichnet.

Beim jährlichen Ehrenabend würdigt die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach Menschen, die sich über viele Jahre ehrenamtlich für die Sicherheit der Bevölkerung einsetzen. In diesem Jahr wurden vier Feuerwehrangehörige für 15, 35 und 45 Jahre aktiven Dienst geehrt.

Landrat Ralf Leßmeister und Bürgermeister Ralf Hechler überreichten die Auszeichnungen und dankten den Geehrten für ihr langjähriges Engagement.

Sabrina Lambrecht erhielt für 15 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das Bronzene Feuerwehr-Ehrenzeichen. Als ausgebildete Notfallsanitäterin bringt sie wichtige Kenntnisse in Einsätze ein. Außerdem unterstützt sie die Jugendfeuerwehr und hilft damit, Kinder und Jugendliche für die Arbeit der Feuerwehr zu begeistern.

Auch Oliver Liborius wurde für 15 Jahre aktiven Dienst mit dem Bronzenen Feuerwehr-Ehrenzeichen geehrt. Er gehört als Hauptfeuerwehrmann zur örtlichen Feuerwehreinheit Niedermohr. Zusätzlich zum Einsatz- und Übungsdienst kümmert er sich um die Computertechnik seiner Einheit.

Roland Groß ist stellvertretender Leiter der Feuerwehreinheit Ramstein und seit 35 Jahren im aktiven Dienst. Dafür erhielt er das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz. Zahlreiche Lehrgänge haben ihn auf verschiedene Aufgaben vorbereitet – von der Brandbekämpfung über die technische Hilfeleistung bis zum Umgang mit Gefahrstoffen. Mit dem so erlangten Wissen und seiner langjährigen Einsatzerfahrung bildet er nun selbst Feuerwehrangehörige im Landkreis aus. Im Gefahrstoffzug des Landkreises unterstützt er Einsätze bei Unfällen, an denen gefährliche Stoffe beteiligt sind.

Die höchste Auszeichnung des Abends ging an Oberlöschmeister Friedel Bott für 45 Jahre aktiven Feuerwehrdienst: das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen in besonderer Ausführung. In seinen 45 Jahren Dienst für die Allgemeinheit hat er unzählige Einsätze gefahren. Zudem engagiert er sich in der Oldtimergruppe, die ein historisches Tanklöschfahrzeug erhält und pflegt. Besonders wichtig ist ihm auch das Hygienekonzept nach Einsätzen. Er arbeitet maßgeblich an einem Konzept mit, nach dem Einsatzkräfte verschmutzte oder mit Schadstoffen belastete Schutzkleidung bereits am Einsatzort ablegen. So gelangen gefährliche Rückstände möglichst nicht in die Fahrzeuge oder in die Feuerwache war zur Gesundheit der Ehrenamtler beiträgt.

Auch die Feuerwehr selbst bedankte sich bei den Geehrten mit einem kleinen Geschenk. Anschließend klang der Ehrenabend in geselliger Runde aus.

Ferienprogramm 2026

Ferienprogramm 2026

Die Anmeldezahlen zum Ferienprogramm der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach waren im Vorfeld – sagen wir es diplomatisch – ausbaufähig. Kurz vor der Veranstaltung flatterte dann auch noch eine Abmeldung herein. Und als der große Tag gekommen war, betraten nicht die angemeldeten, sondern genau EIN Kind die Feuerwache. Exklusiver geht es kaum.

Doch wer jetzt denkt, das Betreuerteam hätte enttäuscht die Schläuche eingerollt, kennt die Feuerwehr schlecht. Kurzerhand wurde aus dem Ferienprogramm eine VIP-Führung mit Blaulicht-Potenzial. Zuerst ging es mit der Drehleiter in luftige Höhe – ein Programmpunkt, der bei voller Besetzung vermutlich eher unter „logistische Meisterleistung“ gelaufen wäre. Danach wurde die Feuerwache erkundet: Atemschutzwerkstatt, Wäscherei, Pflegehalle – alles wurde kindgerecht erklärt. Und unser junger Ehrengast hatte natürlich auch einige spannende Fragen im Gepäck.

Ein weiteres Highlight war ein Einsatz, der – ganz nach Feuerwehrart ungeplant – und somit natürlich nicht im Programmheft stand. Gut, dass vorher schon besprochen worden war, was unser Gast in so einem Fall zu tun hatte. Aus der Einsatzzentrale heraus konnte er dann aus der ersten Reihe beobachten, was bei einem Einsatz alles gleichzeitig passiert. Die Feuerwehrleute rüsteten sich in Windeseile mit ihrer persönlichen Schutzausrüstung aus und verließen mit Blaulicht und Martinshorn die Feuerwache. Parallel dazu gingen in der Einsatzzentrale die ersten Rückmeldungen von der Einsatzstelle ein. Kurz gesagt: Feuerwehr live und in Farbe – ganz ohne Eintrittskarte.

Nach Einsatzende ging es mit dem Rundgang weiter, denn für unseren einzigen – und damit automatisch wichtigsten – Besucher wartete noch ein weiterer Höhepunkt. Die neue Atemschutzübungsstrecke durfte unter Aufsicht durchlaufen werden. Dass das Ganze Spaß machte, war spätestens nach dem zweiten Durchgang im Gesicht unseres Gastes eindeutig abzulesen. Manche Dinge muss man eben gründlich testen.
Abgeschlossen wurde das Ferienprogramm mit einem Eis – verdient hatte es sich nicht nur unser Besucher, sondern auch die vielen Helferinnen und Helfer an diesem Nachmittag.

Zum krönenden Abschluss wurde unser Gast sogar mit einem Feuerwehrfahrzeug nach Hause gefahren. Sein Wunsch, dass möglichst viele Freunde aus der Nachbarschaft diesen standesgemäßen Heimtransport sehen würden, erfüllte sich leider nicht. Trotzdem bescheinigte er der Feuerwehr einen gelungenen Nachmittag. Und mal ehrlich: Wenn ein Ferienprogramm mit Drehleiter, Einsatz, Atemschutzstrecke, Eis und Heimfahrt im Feuerwehrfahrzeug nicht gelungen ist – was dann?

Auch dieses Ferienprogramm hat gezeigt: Auf die Feuerwehr ist selbst dann Verlass, wenn die Teilnehmerzahl eher an ein Einzelcoaching erinnert. Und wer weiß – vielleicht macht unser Gast ja sein Versprechen wahr und schaut an einem der kommenden Montage ab 18:00 Uhr beim Übungsabend der Jugendfeuerwehr vorbei. Dann hätte sich der Aufwand nicht nur gelohnt, sondern vielleicht sogar den nächsten Feuerwehrmann von morgen hervorgebracht.

233 – 20.11.2025 – BMA – Industriegebiet

233 – 20.11.2025 – BMA – Industriegebiet

Datum: 20.11.2025

Alarmzeit: 03:56

Einsatzort:

Industriegebiet 

Einsatznummer:

237/N32

Einsatzbericht:

Einsatz im Industriegebiet Ramstein – ausgelöste Brandmeldeanlage

Heute Morgen, wurden unsere Feuerwehrkameraden um 03:56 Uhr aus dem Schlaf gerissen. Grund war die Alarmierung zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Industriegebiet Ramstein.

Aufgrund der aktuellen Baustellensituation zwischen Ramstein und Spesbach erfolgte die Alarmierung nach Alarm und Ausrückeordnung zusätzlich für die Feuerwehr Niedermohr sowie die Feuerwehr Miesau.

Nach dem Eintreffen am Einsatzort wurde die Brandmeldezentrale kontrolliert, um den betroffenen Melder zu identifizieren. Anschließend wurde die entsprechende Halle angefahren und überprüft. Dabei konnte weder Rauch noch Feuer festgestellt werden.

Die Anlage wurde daraufhin zurückgestellt und dem Betreiber übergeben. Somit war der Einsatz beendet und die Fahrzeuge konnten ihre Wachen wieder anfahren.

Ausgerückte Fahrzeuge:

Feuerwehreinsatzzentrale Ramstein

Ramstein 46-1

Florian Ramstein 1/46/1

Florian Ramstein 1/34/1

Florian Ramstein 1/45/1

Florian Ramstein 1/44/1

Florian Ramstein 1/25/1

Florian Ramstein 2/45/1

Ramstein 11-1

Florian Ramstein 1/11/1

Einsatzbilder:

Vogelkrippe

Vogelkrippe

Information des Veterinäramtes zur Vogelgrippe:

Meldung von tot aufgefundenen Kraninchen, Greifvögeln, Wasservögel, tot aufgefundenes oder auffälliges Hausgeflügel während der Dienstzeit bitte über:

0631 7105 450 oder veterinaeramt2@kaiserslautern-kreis.de

Außerhalb der Dienstzeit über:

0172 3419516

Bei Funden in freiem Feld und Flur sollte möglichst der genaue Standort übermittelt werden.

Das Veterinäramt beprobt und entsorgt die aufgefundenen Kadaver umgehend.

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung.

Generell sollten tote oder kranke Vögel nicht angefasst oder mitgenommen werden!

Quelle: Kreisverwaltung Kaiserslautern