Infoveranstaltung: Stromausfall was nun?

Die heiße Stunde bei der Feuerwehr. Heute: Stromausfall

Was tun, wenn plötzlich der Strom ausfällt? Mit ihrer Informationsreihe „die heiße Stunde bei der Feuerwehr“ greift die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Fragen auf, die im Alltag oft kaum Beachtung finden – im Ernstfall aber wichtig werden.
Das Konzept: In einer Stunde Wissen kompakt, verständlich und praxisnah vermitteln. Dass dieses Angebot auf Interesse stößt, zeigten die zahlreichen Besucher in der Feuerwache Ramstein.

Im Mittelpunkt standen zunächst ganz praktische Fragen: Wie verhalte ich mich bei einem kurzen Stromausfall? Warum sollte ich beispielsweise den Stecker des Bügeleisens ziehen? Welcher Versorger ist für mich zuständig – und wie erreiche ich ihn?

Besonders aufmerksam verfolgten die Besucher das Thema längerfristige Stromausfälle. Wie lässt sich ein Notruf absetzen, wenn das Handynetz nicht mehr funktioniert? Wo sind die Anlaufstellen in meinem Ort die dann von der Feuerwehr eingerichtet werden? Wo finde ich vorab Informationen zur Vorratshaltung? Und worauf muss ich achten, wenn der Strom wieder da ist? Diese und weitere Fragen wurden im Laufe des Abends beantwortet.

Am Ende waren sich die Besucher einig: An einiges hätten sie selbst nicht gedacht. Genau hier setzte die Feuerwehr an. Sie wollte nicht nur informieren, sondern auch zum Nachdenken und zur Vorsorge anregen – und erreichte damit ihr Ziel.

Die nächste „heiße Stunde bei der Feuerwehr“ widmet sich dem Thema „Brandschutz daheim“: Am 20. Januar 2027 erfahren Sie in der Feuerwache Ramstein innerhalb einer Stunde Wissenswertes zur Vorsorge, zum richtigen Verhalten im Brandfall und dazu, was nach einem Brand zu beachten ist. Wer möchte, kann an diesem Abend auch selbst einen Feuerlöscher bedienen.

Ihre Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach freut sich auf Sie.

 

Leistungsspange der Jugendfeuerwehr im Landkreis Kaiserslautern

Leistungsspange der Jugendfeuerwehr im Landkreis Kaiserslautern

Wer glaubt, dass sich „unsere Jugend“ nur noch im warmen Zimmer hinter seinem Computer verkriecht, der konnte sich am heutigen Sonntag im Sportzentrum Ramstein bei den Jugendfeuerwehren eines Besseren belehren lassen.

Bei strömendem Regen und stürmischem Wind stellten sich mehrere Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Kaiserslautern den Prüfungen zum Erwerb der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr. Jede Gruppe bestand aus neun Jugendlichen und musste einen Staffellauf über 1.500 Meter in weniger als 4 Minuten und 10 Sekunden absolvieren. Beim Kugelstoßen galt es, gemeinsam eine Gesamtweite von mindestens 55 Metern zu erreichen. Darüber hinaus mussten acht Feuerwehrschläuche innerhalb von weniger als 75 Sekunden zu einer Schlauchleitung verlegt werden, ohne dass sich ein Schlauch verdrehte. Bei einem schulmäßigen Löschangriff wurden die einzelnen Positionen ausgelost; anschließend musste die Gruppe den Ablauf möglichst fehlerfrei vorführen. Zum Abschluss beantworteten die Jugendlichen Fragen zu Feuerwehrthemen sowie zu Politik und Zeitgeschehen. Auch der Gesamteindruck der Gruppe floss in die Bewertung ein.

Am frühen Nachmittag konnten sich drei Gruppen über den erfolgreichen Erwerb der Leistungsspange freuen: die Gruppe aus Ramstein-Miesenbach sowie die gemeinsamen Gruppen aus Hochspeyer und Enkenbach-Alsenborn und aus Sulzbachtal und Niederkirchen-Schallodenbach.

Marc Lüdenbach als Abnahmeberechtigter der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz, der Erste Kreisbeigeordnete Jan Schneider, Ramsteins Bürgermeister Ralf Hechler, der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Michael Herfurt sowie Kreisjugendfeuerwehrwart Peter Szombach und die Jugendwarte überreichten die Auszeichnungen und steckten die Leistungsspange den sichtlich stolzen Jugendlichen an ihre Uniformen.

Alle Anwesenden waren sich einig: Die Feuerwehren im Landkreis können stolz auf die Leistungen ihrer Jugendlichen sein.

Türen auf! Bei uns war die Maus

Türen auf! Bei uns war die Maus

Türen auf! Bei uns war die Maus!

Wie in jedem Jahr beteiligte sich das Team der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach am 3. Oktober am Türöffnertag der „Sendung mit der Maus“. Die bundesweit vom WDR initiierte Aktion gibt Kindern die Gelegenheit, einen Blick hinter Türen zu werfen, die ihnen sonst verschlossen bleiben. 2026 öffneten sich deutschlandweit 960 solche Türen – eine davon bei der Feuerwehr in Ramstein-Miesenbach.

Diese besondere Gelegenheit ließen sich 51 Kinder und ihre Eltern nicht entgehen. Wie sieht die Ausrüstung einer Feuerwehrkraft aus? Warum gibt es so viele verschiedene Handschuhe? Wie setzt man einen Notruf richtig ab – und was geschieht anschließend? Diese und viele weitere spannende Fragen beantwortete das Feuerwehrteam anschaulich und kindgerecht. Für großes Staunen sorgten zwei Feuerwehrmänner, die unter Atemschutz und in voller Ausrüstung kriechend den Stuhlkreis absuchten. Als sie anschließend ihre Masken abnahmen, konnten die Kinder sehen, wer sich hinter der zunächst ungewohnten Erscheinung verbarg.
Danach ging es auf Entdeckungstour durch die Feuerwache. Hinter jeder geöffneten Tür wartete etwas Neues: der Schulungssaal, die Einsatzzentrale, das Geräte- und Schlauchlager, die Atemschutzwerkstatt und vieles mehr. Besonders die Atemschutzübungsstrecke wurde mit riesiger Begeisterung und viel Neugier ausgiebig erkundet.
Vorbei an den Spinden der Feuerwehrleute führte der Rundgang schließlich zum nächsten Höhepunkt des Vormittags: in die Fahrzeughalle. Auch dort durften die Kinder ganz genau hinsehen, die Feuerwehrfahrzeuge erkunden und zahlreiche Ausrüstungsgegenstände entdecken. Dabei war die Freude überall zu spüren – die Kinder hatten riesigen Spaß, stellten viele Fragen und lernten ganz nebenbei eine Menge über die Feuerwehr. Auch die Eltern nahmen aus ihrer eigenen Führung viele interessante Einblicke und neues Wissen mit.
So verging der abwechslungsreiche Vormittag wie im Flug. Nun heißt es wieder ein Jahr warten, bis es am 3. Oktober erneut heißt: Türen auf für den Türöffnertag der „Sendung mit der Maus“. Klingt komisch – ist aber so.

 

110 Jahre aktiver Dienst

110 Jahre aktiver Dienst

110 Jahre aktiv in der Feuerwehr

 

Ehrenabend der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach: Vier Mitglieder wurden für zusammen 110 Jahre aktiven Einsatzdienst ausgezeichnet.

Beim jährlichen Ehrenabend würdigt die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach Menschen, die sich über viele Jahre ehrenamtlich für die Sicherheit der Bevölkerung einsetzen. In diesem Jahr wurden vier Feuerwehrangehörige für 15, 35 und 45 Jahre aktiven Dienst geehrt.

Landrat Ralf Leßmeister und Bürgermeister Ralf Hechler überreichten die Auszeichnungen und dankten den Geehrten für ihr langjähriges Engagement.

Sabrina Lambrecht erhielt für 15 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das Bronzene Feuerwehr-Ehrenzeichen. Als ausgebildete Notfallsanitäterin bringt sie wichtige Kenntnisse in Einsätze ein. Außerdem unterstützt sie die Jugendfeuerwehr und hilft damit, Kinder und Jugendliche für die Arbeit der Feuerwehr zu begeistern.

Auch Oliver Liborius wurde für 15 Jahre aktiven Dienst mit dem Bronzenen Feuerwehr-Ehrenzeichen geehrt. Er gehört als Hauptfeuerwehrmann zur örtlichen Feuerwehreinheit Niedermohr. Zusätzlich zum Einsatz- und Übungsdienst kümmert er sich um die Computertechnik seiner Einheit.

Roland Groß ist stellvertretender Leiter der Feuerwehreinheit Ramstein und seit 35 Jahren im aktiven Dienst. Dafür erhielt er das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz. Zahlreiche Lehrgänge haben ihn auf verschiedene Aufgaben vorbereitet – von der Brandbekämpfung über die technische Hilfeleistung bis zum Umgang mit Gefahrstoffen. Mit dem so erlangten Wissen und seiner langjährigen Einsatzerfahrung bildet er nun selbst Feuerwehrangehörige im Landkreis aus. Im Gefahrstoffzug des Landkreises unterstützt er Einsätze bei Unfällen, an denen gefährliche Stoffe beteiligt sind.

Die höchste Auszeichnung des Abends ging an Oberlöschmeister Friedel Bott für 45 Jahre aktiven Feuerwehrdienst: das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen in besonderer Ausführung. In seinen 45 Jahren Dienst für die Allgemeinheit hat er unzählige Einsätze gefahren. Zudem engagiert er sich in der Oldtimergruppe, die ein historisches Tanklöschfahrzeug erhält und pflegt. Besonders wichtig ist ihm auch das Hygienekonzept nach Einsätzen. Er arbeitet maßgeblich an einem Konzept mit, nach dem Einsatzkräfte verschmutzte oder mit Schadstoffen belastete Schutzkleidung bereits am Einsatzort ablegen. So gelangen gefährliche Rückstände möglichst nicht in die Fahrzeuge oder in die Feuerwache war zur Gesundheit der Ehrenamtler beiträgt.

Auch die Feuerwehr selbst bedankte sich bei den Geehrten mit einem kleinen Geschenk. Anschließend klang der Ehrenabend in geselliger Runde aus.

Ehrenabend 2025

Ehrenabend 2025

15 -25 -35 und 45 Jahre im Dienste der Allgemeinheit

Einmal im Jahr nimmt sich die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach Zeit um Danke zu sagen. Danke an Feuerwehrkameraden die sich durch ihre langjährige aktive Tätigkeit in den Dienst für die Bürger der Verbandsgemeinde gestellt haben. 

Zu einer Feierstunde konnte der Erste Beigeordnete Marcus Klein neben der Feuerwehrwehrfamilie mit Jugendfeuerwehr und Alterskameradschaft von der Seite des Landkreises auch die erste Kreisbeigeornete Gudrun Hess-Schmitt mit ihrem Nachfolger Jan Schneider und Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Michael Herfurt begrüßen. Auch Bürgermeister Ralf Hechler mit den Beigeordneten Thorsten Lenhard und Roland Palm sowie die CDU Franktionsvorsitzende im Verbandsgemeinderat Sarah Layes konnten begrüßt werden.

Bevor er die Ehrungen vornahm wieß Klein noch einmal auf die Bedeutung der freiwilligen Feuerwehr für die Gesellschaft hin. „Ohne Euer zusätzlichen Engagement neben dem Übungs- und Einsatzdienst wäre vieles in unserer Gemeinde nicht möglich“. Er verwies dabei beispielhaft auf das Große Radrennen, die St.Martins-Umzüge, den Faschingsumzug oder den Silvesterlauf und dankte der ganzen Truppe für das Rundum-Sorglos-Paket das die Feuerwehr den Bürgern der Verbandsgemeinde bietet. 

Für 15 Jahre aktiven Dienst wurde Niels Vereecke mit dem Ehrenzeichen in Bronze des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Der Oberfeuerwehrmann ist bereits mit 10 Jahren in die Jugendfeuerwehr eingetreten und ist neben seinem Dienst in der Feuerwehr Ramstein auch als Verantwortlicher für das Geschicklichkeitsfahren im Kreisfeuerwehr-verband tätig. 

Einen anderen Zugang fand Michael Brunnmeier zur Feuerwehr. Der Brandmeister machte sein Hobby zum Beruf und bereichert so als Berufsfeuerrwehrmann die Ausbildung in seiner seiner Wehr. Auf Landkreisebene ist er verantwortlich für den Lehrgang für Chemikalienschutzanzugträger. Auch er erhielt das Ehrenzeichen in Bronze. 

Ein viertel Jahrhundert stellen sich Tim Janzer, Christian Kaiser und Marcel Blank in den Dienst der Allgemeinheit. Ihnen wurde durch das Ministerium des Inneren das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen. 

Tim Janzer setzte nach seiner Übernahme aus der Jugendfeuerwehr seinen Dienst in der Einheit Ramstein fort. Dort war der Hauptfeuerwehrmann unter anderem maßgeblich am Aufbau der Multikoptereinheit beteiligt. 

Christian Kaiser fand ebenfalls in der Jugendfeuerwehr seinen Zugang zum Ehrenamt. Der Hauptbrandmeister ist mittlerweile Wehrführer der Einheit Niedermohr die in diese Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiern konnte. 

Über die Jugendfeuerwehr Rodenbach und anschließend die Feuerwehr Weilerbach kam Brandmeister Marcel Blank zur Feuerwehr Ramstein. Da der Gas-Wasser-Meister der Stadtwerke Ramstein-Miesenbach auch für die Tagesalarmbereitschaft zur Verfügung steht, wechselte Blank zur Einheit Ramstein. Dort ist er unter anderem für die Organisation in der Feuerwehr-Einsatzzentrale verantwortlich. 

Für 35 Jahre aktiven Feuerwehrdienst – das sind immerhin jeweils 12.775 Tage Dienst für die Allgemeinheit – wurden Matthias Hecktor und Frank Rinder durch das Ministerium des Innern mit dem goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgezeichnet. 

In ihrer Dankesrede würdigte die Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt die vielfältigen Aufgabengebiete die durch das Ehrenamt erbracht werden. Oft sehe der Bürger nicht wie sehr sich die Feuerwehrleute, so auch Matthias Hecktor und Frank Rinder, in ihre Feuerwehr und somit zum Wohle des Bürgers, einbringen. 

Oberbrandmeister Frank Rinder wechselte nach seiner Übernahme aus der Jugendfeuerwehr zur Wehreinheit Niedermohr wo er zeitweise auch stellvertretender Wehrführer war. Heute ist Rinder bei der Einheit in Ramstein, aber auch als Kreisausbilder und beim Gefahrstoffzug des Landkreises tätig. Wo immer eine Hand zum anpacken benötigt wird – Frank Rinder ist dabei. 

Auch der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach, Matthias Hecktor kann auf 35 Jahre Feuerwehrwehrdienst zurückblicken. Der Hauptbrandmeister war lange Jahre Wehrführer der Einheit Ramstein und übt auf Landkreisebene das Amt des stellvertretenden Brand- und Katastropheninspekteur aus. Auch ihm wurde das Ehrenzeichen in Gold für 35 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr verliehen. 

Die höchste Auszeichnung an diesem Abend konnte John Goodwin entgegennehmen. Für 45 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr wurde ihm das Ehrenzeichen in Gold mit Eichenkranz verliehen. John Goodwin trat bereits 1980 in die Jugendfeuerwehr Ramstein ein. Mit unzähligen Lehrgängen, aber auch mit der Erfahrung aus unzähligen Einsätzen ist er eine Säule seiner Feuerwehr. Zudem ist der Brandmeister Fahrzeugführer des Dekontaminationsfahrzeugs im Gefahrstoffzug des Landkreises Kaiserslautern. 

Da sie im Februar in den Ruhstand gehe, wollte die Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Hess-Schmitt den Ehrenabend nutzen um sich bei der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach für die stehts sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu bedanken. Ihre sehr persönliche ansprache wurde mit stehendem Applaus bedacht.