218 – 09.12.2021 – Brandmeldeanlage

218 – 09.12.2021 – Brandmeldeanlage

Datum: 09.12.2021

Alarmzeit: : 11:49

Einsatzort: Ramstein

Einsatznummer: 219

Einsatzbericht:

Eine ausgelöste Brandmeldeanlage war heute der Grund für unser ausrücken. In einem Supermarkt war leichter Brandgeruch warnehmbar. Trotz umfangreicher Suche, auch mit einer Wärmebildkamera, konnte jedoch kein Feuer festgestellt werden so dass die Einsatzstelle wieder an den Betreiber übergeben werden konnte.

Ausgerückte Fahrzeuge:

Feuerwehreinsatzzentrale

Florian Ramstein 1/34/1

Ramstein 46-1

Florian Ramstein 1/46/1

Ramstein 11-1

Florian Ramstein 1/11/1

Einsatzbilder:

Spendeübergabe im Altenahr

Spendeübergabe im Altenahr

Durch die Kuchenverkaufsaktion sowie weitere Spenden ist für die Opfer der Starkregenereignisse im Ahrtal die stolze Summe von fünfttausen Euro zusammen gekommen. Dieser Betrag konnt nun die Wehrleiter Franz-Josef Preis und sein stellvertreter Matthias Hecktor an ihren Amtskollegen in Altenahr übergeben.
Der stellvertetende Wehrleiter der Verbandsgemeinde Altenahr, Thorsten Gasper, zeigte sich erfreut über das Engagement das die Feuerwehr Ramstein an den Tag gelegt hatte. Nicht nur mit der Kuchenaktion sondern auch mit der geziehlte Unterstützung in den Ersten Wochen nach dem Unwetter hätten Kameraden aus Ramstein-Miesenbach dazu beigetragen das Leid vor Ort zu mildern.
Das Geld kommt direkt den Feuerwehren zugute. Fahrzeuge, Ausrüstung, Gebäude, das alles fällt in die Verantwortgung des Aufgabenträgers und muss über diesen beschafft werden. In diesem Fall ist die Verbandsgemeinde Altenahr.
Doch „Feuerwehr“ ist eben mehr als nur Ausrüstung und Anschaffungen in der gesetzlichen Zuständigkeit. Zu einer funktionierenden Feuerwehr gehört noch viel mehr. Und alles das ging in der Überschwemmung verloren. So ragte bei der Feuerwache Altenahr nur noch das Dach aus den Fluten.
Es sind die „Kleinigkeiten“, die dazu beitragen Kameradschaft zu pflegen die letztendlich eine funktionierende Feuerwehr ausmacht. Sei es beispielsweise Besteck, eine Grillecke oder eine Mütze welche die Zugehörigkeit gerade zu „meiner“ Feuerwehr Symbolisiert. Es gibt so viel zu tun. Jeder Cent zählt.
Jetzt müssen sich die Feuerwehren vor Ort einen Überblick über alle eingegangenen Sach- und Geldspenden verschaffen und dann entscheiden wie die Mittel am besten eingesetzt werden können. Und da können wir uns bei der Feuerwehr Altenahr sicher sein, daß das verantwortungsvoll passiert.
Sie sehen also – Ihre Spende ist gut angekommen und wir zu einhundert Prozent gutes bewirken. Nochmals vielen Dank dafür.

Störung Notruf behoben

Störung Notruf behoben

Stand: 11. November 2021, 09:27

Die Störungen der Notrufnummern 110 und 112 sind behoben. Wir sind wieder wie gewohnt zu erreichen.

Feuerwehr Ramstein-Miesenbach  - wir kommen wie gerufen!

Ausfall der Notrufe 112 + 110

Ausfall der Notrufe 112 + 110

Stand: 11. November 2021, 6:00 Uhr

In den Landkreisen Kaiserslautern, Kusel, Kirchheimbolanden und Donnersbergkreis ist momentan der Notruf ausgefallen. Die Feuerwachen sind besetzt. Wenden Sie sich bitte im Notfall direkt an Ihre Feuerwehr. Für die Bürger der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach ist diese unter

06371 58400

zu erreichen. Wir werden Sie über diese Kanäle informieren wenn der Notruf wieder verfügbar ist.

Pferd in Notlage

Pferd in Notlage

Jeder Einsatz ist einzigartig. Jeder Einsatz stellt neue Herausforderungen an die Frauen und Männer der Feuerwehr. Dafür üben wir jede Woche. Brandbekämpfung, Gerätekunde, technische Hilfeleistung und noch vieles mehr. Damit wollen wir uns bestmöglich auf zukünftige Aufgaben vorbereiten. Doch neben den „normalen“ Einsätzen gibt es auch immer wieder Einsätze, mit denen man so nicht gerechnet hat.

„Tierrettung – Pferd eingebrochen“, so lautete die Alarmmeldung die letzte Woche bei der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach einging. Vor Ort bot sich den Einsatzkräften eine schwierige Einsatzlage. Ein Pferd hatte seinen Reiter abgeworfen und wollte alleine den Fußweg entlang einer Eisenbahnbrücke überqueren. Dabei brach es ein und geriet zudem mit einem Bein zwischen den Bodenbelag und dem Stahlgeländer.

Vieles musste nun fast zeitgleich erledigt werden: Das Wechselladerfahrzeug mit Kran wurde an die Einsatzstelle gerufen. Der Notfallmanager der Bahn wurde alarmiert, um den Zugverkehr zu sperren. Zum Einen um das Tier nicht noch weiter zu verängstigen, zum Anderen um die Einsatzkräfte nicht zu gefährten. In der Feuerwehrzentrale bemühte man sich darum einen Tierarzt zu erreichen. Gar nicht so einfach. Telefonbuch, Internet, Einsatzunterlagen führten nicht zum Erfolg. Persönliche Kontakte wurden bemüht. Man kennt ja immer Einen der Einen kennt. Ein Landwirt mit Teleskoplader wurde zudem verständigt.

Dann die Meldung vom Einsatzleitwagen: „Tierarzt verständigt, fährt Einsatzstelle an“. Es wird dunkel, die Einsatzstelle muss ausgeleuchtet werden. Von der Leitstelle kommt die Meldung „Das Fax der Bahn liegt vor – Bahnlinie gesperrt“. Bausprießen, Kanthölzer und Unterbaumaterial wird an die Einsatzstelle beordert. Auch die transportable Arbeitsbühne, die normalerweise bei LKW-Unfällen zum Einsatz kommt, kann hier gute Dienste leisten und wird angefordert. Das ist Feuerwehr. Man kennt die Ausrüstung die einem zur Verfügung steht aus den vielen Übungen und Einsätzen und überlegt wie man sie bestmöglich einsetzen kann.

Der Tierarzt ist eingetroffen, untersucht und beruhigt das Pferd. Der angehaltene Zug fährt zurück in den Bahnhof Niedermohr. Breite Gurte werden unter dem Pferd durchgeführt. Und schließlich, ganz langsam und vorsichtig wird das verängstigte Tier mit dem Kran angehoben. Noch ein kleines Stück. Jetzt ist es frei. Es wird neben der Einsatzstelle abgelegt und durch den Tierarzt untersucht. Nach einigen weiteren Minuten die Rückmeldung an die Einsatzzentrale: „Das Pferd steht“.

Zu Fuß wird das Pferd in seinen Stall geführt. Dort kann es sich von den ganzen Strapazen erholen.

An der Einsatzstelle wird alles zurück gebaut. Der Notfallmanager gibt schließlich den Bahnverkehr wieder frei. Die Fahrzeuge verlassen die Einsatzstelle, um in der Feuerwache wieder einsatzbereit gemacht zu werden. Das Unterbaumaterial wird gereinigt und wieder eingelagert. Die Einsatzkleidung muss in die Waschmaschine. Sie riecht nach Pferd. Um einsatzbereit zu bleiben wird Ersatzkleidung ausgeteilt. Alles in allem Arbeiten wie sie nach fast jedem Einsatz anfallen – auch wenn dies kein Einsatz wie jeder andere war.