Unbekannte hilft Feuerwehrmann

Unbekannte hilft Feuerwehrmann

Normalerweise nutzen wir unsere Onlinekanäle um darüber zu informieren wo und wie wir Ihnen geholfen haben. Heute möchten wir das einmal umkehren um darüber zu berichten wie einem unserer Feuerwehrleute geholfen wurde.
Was war geschehen? Am Donnerstag, kurz vor Feierabend, wurden wir zu einem PKW-Brand auf die Autobahn alarmiert. So machte sich auch ein Feuerwehrmann mit seinem Fahrrad von seiner Arbeitsstelle auf den Weg zur Feuerwache. Dabei muss ihm wohl sein Geldbeutel aus seiner Jackentasche gefallen sein. Der Inhalt mit allen heute unverzichtbaren Ausweisen und Karten verstreute sich über den Weg in der Nähe des Rathauses. Unbemerkt dessen setzte er seinen Weg zur Feuerwache fort um dann mit zum Einsatz auszurücken.
Gefunden wurde der Geldbeutel und alle Dokumente von einer unbekannten Passantin die alles aufsammelte und im Rathaus abgab. Von dort wurde alles direkt an die Feuerwache weitergeleitet wo der Feuerwehrmann noch während des laufenden Einsatzes über den Fund informiert wurde.
Da die ehrliche Finderin keinen Namen hinterlassen hatte kann sich der Feuerwehrmann leider nicht persönlich bedanken. Daher soll das hier auf diesem Wege geschehen. Sie haben diesem Feuerwehrmann am gestrigen Weltglückstag einen ganz persönlichen Glücksmoment beschert. Vielen, vielen Dank!

Wir trauern um Michael Kassel

Wir trauern um Michael Kassel

Wir trauern um unseren Kameraden

Michael Kassel

* 26.09.1955      + 06.01.2025

er war ...

... ein Kreisjugendfeuerwehrwart
für den seine Jugendfeuerwehr an erster Stelle stand.

... ein Gerätewart
für den die Funktionsfähigkeit seiner Feuerwehr
nicht nur Beruf, sondern Berufung war.

... ein Feuerwehrmann
der nicht nur rund um die Uhr, sondern sein ganzes Leben lang
für die Bürger seiner Verbandsgemeinde im Einsatz war.

... ein Mensch und Freund
dem Viele einiges und Einige vieles zu verdanken haben.

Michel, Du hast Deine Feuerwehr nachhaltig geprägt.
Dankbar und erschüttert bleiben wir zurück.

Deine Kameraden Deiner Feuerwehr
Ramstein-Miesenbach

 

60 Jahre Jugendfeuerwehr Ramstein-Miesenbach

60 Jahre Jugendfeuerwehr Ramstein-Miesenbach

„Ihr seid verrückt – und das in der bestmöglichen Form“, so das Fazit von Marcus Klein, während der Jubiläumsfeier zum 60-jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr Ramstein-Miesenbach. Mit dieser Einschätzung war der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach nicht alleine. Denn was sich das Team der Jugendfeuerwehr für ihre Jubiläumsfeier einfallen gelassen hatte, überraschte alle Gäste.

„Wir wollten unseren Festabend mit einem jugendgerechten Programm feiern. Ein steifer Festkommers mit langen Reden wäre nichts für unsere Jugendfeuerwehr“ so Julian Kassel der Jugendfeuerwehrwart. Da ein Zeltlager immer der Höhepunkt im Jahresprogramm darstelle, habe man sich für den Festabend für das Motto „Zeltlagerabend“ entschieden.

Hierzu konnte das Betreuerteam die Jugendfeuerwehrleuten mit ihren Eltern, die Bambinifeuerwehr, die aktiven Wehrleute aus Ramstein und Niedermohr, die Alterskameradschaften sowie Vertreter des Landkreises und der Politik begrüßen. Mit dabei die Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Hess-Schmidt, der Brand-und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) Michael Herfurt und seine Stellvertreter Heiko Becker und Matthias Heckor. Die Verbandsgemeinde wurde neben Marcus Klein von den Beigeordneten Roland Palm und Torsten Lenhard sowie dem Leiter des Ordnungsamtes Martin Kalkowski vertreten.

Die ehemaligen Jugendwarte Franz Bettinger und Jürgen Kneip konnten genau so begrüßt werden wie einige Jugendwarte aus dem Landkreis Kaiserslautern.

Für die richtige Umgebung hatten fleißige Helfer die Fahrzeughalle in einen „Indor-Camping-Platz“ verwandelt. Mit rund vierzig Kubikmetern Holzhackschnitzeln, unzähligen Grünpflanzen von der Stadtgärtnerei, Effektbeleuchtung und Lichterketten sowie zwei Zelten und dem obligatorischen Verkaufstand in dem neben Getränken auch „bunte Tüten“ über die Theke gingen und einem (fast echtem) Lagerfeuer, wurde das richtige Zeltlagergefühl bei allen Teilnehmern erzeugt.

In ihren, wie von der Jugendfeuerwehr gewünscht, kurzen Grußworten dankten sowohl Wehrleiter Franz-Josef Preis – der auch den Kreisfeuerwehrverband vertrat – sowie die erste Kreisbeigeordnete Gudrun Hess-Schmidt, allen aktuellen und ehemaligen Verantwortlichen für die geleistete Jugendarbeit und den Eltern dafür, dass sie ihre Kinder der Feuerwehr anvertrauen und überreichten ein Geschenk an die Jugendlichen. Die Einheit Niedermohr sowie die Vertreter der befreundeten Jugendfeuerwehr Osterwald o/E aus der Region Hannover richteten ein Grußwort an die Jugendfeuerwehr und übergaben jeweils ein Präsent.

Wie feiert man auf originelle Art und Weise das 60-jähriges Bestehen einer der ältesten Jugendfeuerwehren der Pfalz? Hierzu hat die Ramsteiner Jugendfeuerwehr eine Antwort gefunden. Mit einer Zeitkapsel machte die Jugendfeuerwehr von heute sich selbst ein Geschenk für ihr 100-jähriges Bestehen im Jahr 2064. Hierzu wurden in ein Stück Kunststoff-Gasleitung verschiedene Gegenstände gepackt, die die Tätigkeit der Jugendfeuerwehr repräsentieren. Mit dabei ein Feuerwehr-Taschenkalender aus dem Jahr 1964, ein Miniatur-Weihnachtskrippe und ein Holz-Elch wie diese von der Jugendfeuerwehr am Weihnachtsmarkt verkauft werden, ein Bild der Jugendfeuerwehr das „live“ mit allen Gästen aufgenommen und ausgedruckt wurde, sowie die aktuelle Ausgabe der RHEINPFALZ und des Amtsblattes. Mit einer Corona-Maske und der Corona-Medaille wollten die Jugendlichen an die einschneidende Zeit der Pandemie erinnern. Ein USB-Stick mit Fotos sowie die Zugangsdaten für einen Cloud-Speicher wanderten ebenso in die Röhre wie die „Lagerpässe“, die von allen Anwesenden ausgefüllt wurden und neben eigenen Daten auch eine Abfrage enthielt, wie man sich die (Jugend-)Feuerwehr wohl so in 40 Jahren vorstellen wird. Zudem haben die Jugendlichen eine 13-seitigen Brief verfasst den sie in die Zukunft schicken wollen. Dieser wurde in Auszügen vorgelesen und beinhaltet neben Beschreibungen über das Jugendfeuerwehrleben auch viele weitere interessante Themen aus dem Alltag der Jugendlichen Die Röhre wurde dann durch die Stadtwerke direkt vor Ort fachgerecht verschweißt und damit für die Zukunft versiegelt. Die Röhre wird im Rahmen des aktuellen Umbaus der Feuerwache einen Platz finden, in dem sie die nächsten 40 Jahre überdauern wird.

Ein weiterer Programmpunkt bildete die „Wanderralley“ bei der üblicherweise die Jugendlichen an verschiedenen Stationen unterschiedliche Aufgaben lösen müssen, um so Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln. An diesem Abend wurden die Rollen jedoch umgekehrt. Teilnehmer waren die geladenen Gäste, die unter den Augen der Wertungsrichtern aus den Reihen der Jugendfeuerwehr Spiele wie „Nudelstechen“ durchfühten oder ihr Können bei der stabilen Seitenlage unter Beweis stellen mussten. Dem Sieger winkte eine Großpackung Gummibärchen.

Der Abend endete mit leckerem vom Grill, Gesprächen am Lagerfeuer und schwelgen in Erinnerungen an 60 Jahre gelungene Jugendarbeit bei der Jugendfeuerwehr Ramstein-Miesenbach.

Wir trauern um Werner Peters

Wir trauern um Werner Peters

Wir trauern um unseren Kameraden

Werner Peters

* 08.08.1954      + 05.11.2024

Nach dem Ende seiner aktiven Feuerwehrzeit war Werner in der Alterskameradschaft immer da wenn es ihm möglich war und in der Feuerwehr eine helfende Hand gebraucht wurde.

Danke.

Mach's gut Werner.

 

Ehrenabend 2024

Ehrenabend 2024

Ehrenabend für langjährigen aktiven Dienst in der Feuerwehr

Am Freitagabend fand der Ehrenabend der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach statt. Bürgermeister Ralf Hechler begrüßte die Jugendfeuerwehr, die Alterskameradschaft, die aktiven Einheiten aus Ramstein und Niedermohr sowie die Ritter derer zu Feurio. Von Verwaltungsseite waren der 1. Beigeordnete Marcus Klein und die Beigeordneten Roland Palm und Torsten Lenhard sowie Abteilungsleiter Martin Kalkowski anwesend.

In seiner Begrüßungsrede dankte Bürgermeister Hechler der Feuerwehr für ihren unermüdlichen Einsatz an 366 Tagen im Jahr. Er hob die vielfältigen Aufgaben hervor, die die Feuerwehr neben dem Übungs- und Einsatzdienst für die Allgemeinheit übernimmt, wie das Absperren bei Faschings- und Kerweumzügen, der Fronleichnamsprozession, am Palmsonntag oder beim Silvesterlauf sowie die anstehenden Martinsfeuer.

Auch neuen Herausforderungen wie z.B. Blackouts stellt sich die Feuerwehr der Verbandsgemeinde und entwickelt Konzepte wie diese gemeistert werden können. Derzeit wird die Feuerwache zusammen mit dem Landkreis umgebaut. Das Gebäude erhält eine zusätzliche Etage mit einer Atemschutzübungsstrecke, die auch den Feuerwehren des Landkreises zugutekommen wird.

In diesem Jahr feiert die Jugendfeuerwehr ihr 60-jähriges Bestehen und gehört damit zu den ältesten Jugendfeuerwehren der Pfalz, so Hechler bei seinem Überblick über die aktivitäten der Feuerwehr.

Für 15 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr der Verbandsgemeinde wurden Bastian Altherr, Max Fischer und Christian Hemmer geehrt. Alle drei sind über die Jugendfeuerwehr zur aktiven Wehr gekommen und haben zahlreiche Lehrgänge absolviert. Die 1. Kreisbeigeordnete lobte das vielfältige Engagement, das jedes Jahr einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft leistet. Den Geehrten wurde das Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz in Bronze verliehen.

Der Ehrenabend bot auch die Gelegenheit, ausstehende Ehrungen vom letzten Florianstag nachzuholen. Anika Altherr wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert, Markus Heib und Niels Vereecke zu Hauptfeuerwehrmännern. Das Ehrenzeichen der Verbandsgemeinde in Bronze für 10 Jahre Dienst erhielten Michael Herrmann und Markus Heib. Thomas Glöser wurde mit dem goldenen Ehrenzeichen der Verbandsgemeinde für 30 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet. Hauptbrandmeister Andreas Schröder ist bereits seit 40 Jahren in der Feuerwehr tätig. Sein langjähriges Engagement als Feuerwehrmann und lokaler Arbeitgeber, der zusammen mit seinen Angestellten zum Einsatz eilt, wurde besonders gewürdigt. Andreas Schröder ist auch im Katastrophenschutz des Landkreises eine unverzichtbare Größe, so die erste Kreisbeigeordnete Gudrun Hess-Schmidt.

Nach abgeschlossener Ausbildung wurde Thomas Stemmler als stellvertretender Wehrführer der Einheit Niedermohr für sechs Jahre ernannt. Er legte vor Bürgermeister Ralf Hechler seinen Amtseid ab.

In seinen Schlussworten dankte Wehrleiter Preis allen, die zum Erfolg der Feuerwehr und somit zur Sicherheit der Bürger in der Verbandsgemeinde beitragen.