Für die Jugendfeuerwehr Ramstein ging es beim E-Center-Jahke um die Wurst

Für die Jugendfeuerwehr Ramstein ging es beim E-Center-Jahke um die Wurst

Die Feuerwehrwurst, die Edeka-Südwest für die Landesfeuerwehrverbände auf den Markt brachte, ist seit letztem Jahr in aller Munde.

So auch bei der Grillaktion die Edeka Jahke zusammen mit der Jugendfeuerwehr Ramstein-Miesenbach durchführte. Diese war ein voller Erfolg.
Eine Abordnung der Jugendfeuerwehr staunte nicht schlecht, als ihnen Michael Jahke nun einen beachtlichen Geldbetrag für ihre Jugendarbeit überreichte.
„Ein toller Zuschuss für unser Zeltlager das wir in den Sommerferien bei Wolfsburg durchführen wollen“, freuten sich die Jungen und Mädchen – Danke E-Center Jahke für diese tolle Aktion.

Mit Rollstuhl oder auf der Matratze durchs Treppenhaus – Feuerwehren üben gemeinsam in Wohnheim

Mit Rollstuhl oder auf der Matratze durchs Treppenhaus – Feuerwehren üben gemeinsam in Wohnheim

Ausrichtungsort der jährlichen gemeinsamen Übung der Feuerwehreinheiten aus Landstuhl und Ramstein war in diesem Jahr das Wohnheim der Reha Westpfalz.

Bereits einige Tage vor der eigentlichen Übung informierten sich die Führungskräfte und Atemschutzgeräteträger über die Besonderheiten, die im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen auf die Einsatzkräfte zukommen können. Wie sind die Zugänge? Welche Hilfsmittel stehen bereit? Wie werden die Sicherungseinrichtungen in solch einer Anlage bedient? Das waren nur einige Fragen die im Vorfeld geklärt wurden. Denn schließlich sollten auch Bewohner und nicht nur Statisten in die Übung mit eingebunden werden. 

Am Samstagnachmittag kam dann der Übungsalarm. Nachdem sich der Gruppenführer des ersten eintreffenden Einsatzfahrzeuges anhand der Feuerwehrpläne einen Überblick verschafft hatte war schnell klar dass hier weitere Wehren benötigt werden. Ramstein wurde nachalarmiert. 

Schnell nahm das Einsatzgeschehen an Fahrt auf. Drei Einsatzabschnitte wurden gebildet.  

Im Ersten Obergeschoß war eine Wohngruppe total verraucht. Ein Teil der Bewohner konnte von den Mitarbeitern in einen rauchfreien Bereich in Sicherheit gebracht werden. Hier leisteten die Rauchschutztüren ganze Arbeit.  

Auch auf der Gebäuderückseite des Gebäudes war eine Wohngruppe im dritten Obergeschoß vom Rauch betroffen. Hier wurden die beiden Feuerwehrleitern aus Landstuhl und Ramstein in Stellung gebracht um Personen über diesen Rettungsweg in Sicherheit zu bringen. 

Derweil durchsuchten Feuerwehrleute unter Atemschutz die verqualmten Räume um noch vermisste Personen in Sicherheit zu bringen. Diese können dank einer speziellen Matratzenkonstruktion direkt samt Matratze aus ihren Betten durch das Treppenhaus ins Freie gezogen werden. Eine enorme Erleichterung für die Einsatzkräfte. 

Aus dem Rauchfreien Bereich im Ersten Obergeschoß wurden die Bewohner samt ihren Rollstühlen durch ein Nebentreppenhaus ins Freie getragen und an die Mitarbeiter der Einrichtung übergeben. Ein Knochenjob für die voll ausgerüsteten Feuerwehrmänner und –frauen. Nicht nur an diesem Einsatzabschnitt hatteten die Bewohner sichtlichen Spaß an ihrer "Rettung".  

Bei der Abschlussbesprechung waren sich sowohl die Feuerwehr als auch die Verantwortlichen des Reha-Wohnheims einig, dass diese Übung beiden Seiten weitere gute Erkenntnisse gebracht hat.  

Der Leiter der Einrichtung Martin Phieler und Verbandsgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Degenhard dankten den Feuerwehrleuten für die Zeit, die sie, nicht nur an diesem Samstagnachmittag, für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen.  

Nachdem die Fahrzeuge wieder einsatzklar waren, konnten sich die Helfer der beiden Wehren bei einem Grillfest an der Feuerwache in Landstuhl stärken. 

Ritterschlag für Reinhard Schneider

Ritterschlag für Reinhard Schneider

Zum jährlichen Ehrenabend der Feuerwehr Ramstein konnte der Erste Beigeordnete Marcus Klein viele Gäste in der Feuerwache in Ramstein begrüßen. Neben der Jugendfeuerwehr, den aktiven Wehrleuten aus Niedermohr und Ramstein sowie der Alterskameradschaft waren auch Bürgermeister Ralf Hechler und Vertreter der Flugplatzfeuerwehr anwesend.
Der Landkreis Kaiserslautern wurde durch die Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt, Kreisfeuerwehrinspekteur Hans Weber und sein Stellvertreter Michael Herfurt vertreten.
In der Feierstunde wurden zunächst Sarah Hauck und David Lujan geehrt. Die beiden Ramsteiner Feuerwehrleute engagieren sich neben ihrem Dienst in der Einheit Ramstein auch im Fernmeldedienst des Landkreises. Beim Lehrgang "Gefährliche Stoffe" legten Beide mit einer Prüfung mit der vollen Punktzahl das Beste Lehrgangsergebnis ab.
Mit der Wiederaufnahme von Markus Heib in den Aktiven Dienst, der Beförderung von Florian Urschel zum Feuerwehrmann und Christian Schuler zum Brandmeister wurden noch ausstehende Ehrungen und Beförderungen vom letzten Florianstag nachgeholt.
Für 35 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach wurde Martin Fischer das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen. In ihrer Rede ging die Erste Kreisbeigeordnete Gutrund Hess Schmidt auf die vielen Lehrgänge und die Aufgabengebiete von Martin Fischer ein. So ist er neben dem normalen Feuerwehrdienst unter anderem in der Jugendarbeit, der Öffentlichkeitsarbeit und im Gefahrstoffzug des Landkreises engagiert. Den Dankesworten schloss sich Kreisfeuerwehrinspekteur Hans Weber an.
Wehrführer Matthias Hecktor dankte dem Geehrten für sein Engagement und überreichte ihm in Namen seiner Kameraden eine geschnitzten Florian.

Leider wurden an diesem Abend auch Verabschiedungen aus dem aktiven Dienst vorgenommen. Anika Rinder wurde nach 22 Jahren Feuerwehrdienst auf eigenen Wunsch entpflichtet. Frau Rinder war Mitglied der Jugendfeuerwehr und gehörte zu den Ersten Frauen die in die aktive Wehr übernommen wurden. Dort hatte sie sich bis zur Gruppenführerin ausbilden lassen und war als Brandmeisterin tätig.

Mit 63 Jahren schreibt der Gesetzgeber das Ende des aktiven Feuerwehrdienstes vor. Diese Altersgrenze hatt Hauptbrandmeister Reinhard Schneider erreicht und wurde nach 43 Jahren aus dem aktiven Dienst der Feuerwehr verabschiedet. Reinhard Schneider war in seiner Dienstzeit unter anderem stellvertretender Wehrführer der Einheit Ramstein und Vorsitzender des Fördervereins der Feuerwehr Ramstein. Durch seine beruflichen Erfahrungen war er auch ein Mann der Ersten Stunde für den Gefahrstoffzug im Landkreis Kaiserslautern. Diesem will er auch zukünftig als Fachberater Strahlenschutz zur Verfügung stehen.
Im Anschluss an seine Entpflichtung wurde Reinhard Schneider noch eine ganz besondere Ehre zuteil. Nur die Verdientesten werden durch die Knappen derer zu Feurio bei der Ramsteiner Wehr zum Ritter geschlagen. So kann sich Schneider nunmehr Ritter Tüftelitus, Herrscher des Lichts, des Feuers und des Wassers nennen.
Der anschließende Kameradschaftsabend fand durch die Alarmierung zu einem Verkehrsunfall ein jähes Ende - Auch das gehört zum Alltag bei der Feuerwehr.
Wenn auch Sie einmal für langjährige Dienste in der Feuerwehr geehrt werden wollen, oder Sie einfach nur ein erfüllendes Hobby suchen, ist jetzt der beste Zeitpunkt um bei uns anzufangen. Übungsabend in Ramstein ist an jedem Freitag ab 20:00 Uhr. Wir freuen uns auf Sie.

Türöffnertag der Maus 2017

Türöffnertag der Maus 2017

Bereits zum fünften Mal öffnete die Feuerwehr in Ramstein beim Türöffnertag der Sendung mit der Maus am 3. Oktober die Türen der Feuerwehr. Waren die Anmeldungen anfangs mehr als schleppend wurde die Wehr dann doch noch förmlich mit Anmeldungen Überrannt. So waren es schließlich fast 60 Kinder zwischen 5 und 12 Jahren die mit ihren Eltern ihren Weg in die Feuerwehr nach Ramstein fanden.

Altersgerecht wurde den Kindern z.B. anhand der verschiedenen Schutzhandschuhe das breite Aufgabenspektrum der Feuerwehr nähergebracht. Dürfen auch Kinder einen Notruf absetzen und wie funktioniert das dann? Wofür braucht man Rauchmelder? Und wie sieht es aus, wenn die Feuerwehr unter Atemschutz ein Zimmer absucht? Diese und noch mehr spannende Fragen rund um die Feuerwehr wurde den Kindern beantwortet.

Bei einer Führung durch die Feuerwache wurden für die Kinder alle Türen geöffnet. Egal ob Einsatzzentrale, Kleiderkammer, Gerätelager, Schlauchlager oder Atemschutzwerkstatt – überall gab es etwas zu entdecken.

In der Fahrzeughalle stellten die Ramsteiner Wehrleute eine Alarmierung nach. Die Kinder staunten nicht schlecht wie schnell die Wehrleute aus ihren Feldbetten sprangen um sich dann umzuziehen und mit Blaulicht und Martinshorn auszurücken.

Ein besonderer Höhepunkt war ein mit Disconebel verrauchter Bürocontainer in dem die Kinder zusammen mit einem Feuerwehrmann das Verhalten im Brandfall gezeigt bekamen.

Anschließend blieb noch genügend Zeit sich jedes Feuerwehrfahrzeug auch noch von innen anzuschauen. An diesem Vormittag waren sich alle einig – die Kinder, ihre Eltern und die Feuerwehrleute – Türen auf der Sendung mit der Maus bei der Feuerwehr Ramstein – eine tolle Sache!!