Plan „B“ – Ausbilder üben Verkehrsunfälle

Plan „B“ – Ausbilder üben Verkehrsunfälle

Plan „B“ – Ausbilder üben Verkehrsunfälle

Immer auf dem aktuellen Stand der Technik bleiben, keine Neuerungen verschlafen, querdenken und das erlangte Wissen weitergeben. Auch das gehört zu den Aufgaben die eine schlagkräftige Feuerwehr erfüllen muss. Dies setzt eine ständige Fort- und Weiterbildung auch der Ausbilder einer Feuerwehr voraus.
In einem Seminar zum Vorgehen bei Verkehrsunfällen konnten die Ausbilder der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach ihr Wissen auf den aktuellen Stand bringen. Mit einem Vortrag am Mittwochabend ging Gastausbilder Dominik Klingel, Ausbilder bei der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern, auf die Entwicklung der Fahrzeugtechnik ein. Mehr Sicherheit für die Fahrzeuginsassen stellt hier die Einsatzkräfte bei einem schweren Verkehrsunfall vor andere Herausforderungen als dies noch vor einigen Jahrzehnten der Fall war. Airbag, Aufprallschutz uns weitere Sicherheitseinrichtungen müssen heute bei der patientengerechten Rettung berücksichtigt werden und fordern immer wieder ein Umdenken bei der Abarbeitung eines Verkehrsunfalls.
Die neuen Erkenntnisse wurden am folgenden Samstag an verschiedenen gestellten Unfallszenarien auf dem Übungshof der Feuerwache Ramstein angewendet. Den Teilnehmern wurde so mancher Kniff und alternative Lösungswege aufgezeigt. Egal ob ein Fahrzeug auf dem Dach oder der Seite lieg, oder sich ein Fahrzeug bei einem Unfall weit unter ein anderes geschoben hat, die Wehrleute haben nun nicht nur das Standartvorgehen parat sondern auch immer einen Plan „B“ in der Tasche.
Die neuen Erkenntnisse werden jetzt in die Ausbildung mit einfließen um verunfallten Verkehrsteilnehmern zukünftig noch effektiver als bisher Hilfe zu leisten.

Auch Sie können die Arbeit der Feuerwehr erleichtern: Drucken Sie die zu ihrem Fahrzeug passende Rettungskarte aus und platzieren Sie diese hinter ihrer Sonnenblende. So können die Rettungskräfte auf einen Blick erkennen wo die Sicherungseinrichtungen in Ihrem Fahrzeug verbaut sind. Eine kleine Maßnahme für IHRE Sicherheit.

Die Rettungskarten finden sie z.B. auf der Seite des ADAC oder bei ihrem Fahrzeughersteller.
--> www.rettungskarte.de

Niedermohr erhällt neues HLF10

Niedermohr erhällt neues HLF10

Es war ein langer und arbeitsreicher Weg bis den Bürgern in Niedermohr ihr neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug - oder kurz HLF10 - übergeben werden konnte.

Dies geschah in einer kleinen Feierstunde zu der der erste Beigeordnet und Feuerwehrdezernent Marcus Klein zahlreiche Gäste begrüßen durfte. Neben den Wehrleuten aus Niedermohr und Ramstein sowie der Jugendfeuerwehr, war auch der Verbandsgemeinderat und Gemeinderat sowie Verbandsbürgermeister Ralf Hechler und Ortsbürgermeister Armin Rinder in die Feuerwache nach Niedermohr gekommen.

Marcus Klein zeichnete den langwierigen und arbeitsreichen Weg der europaweiten Ausschreibung nach, an deren Ende dann doch genau das Fahrzeug herausgekommen sei, das von Anfang an für die Niedermohrer Wehr vorgesehen war. Dabei lobte er die Geduld und das Engagement das das Team der Niedermohrer Wehr beim Erstellen des technischen Pflichtenheftes an den Tag gelegt hat was maßgeblich zum Erfolg des Ausschreibungsergebnisses beitrug.

Am 21. Dezember wurde das rund 313.000 € teure Fahrzeug dann ausgeliefert. Doch bevor es seinen Dienst unter den Händen der Feuerwehrleute für die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde erbringen kann, ist es Tradition es unter Gottes Schutz zu stellen. Diakon Martin Pletsch segnete das Fahrzeug und wünschte den ausrückenden Kräften eine stets gesunde Heimkehr von ihrem ehrenamtlichen Dienst für die Allgemeinheit. Mit einem gemeinsamen Gebet beendete er die Zeremonie.

Dann erfolgte die Schlüsselübergabe des neuen HLF10, welches das 33 Jahre alte TLF 8/18 und den 25 Jahre alten Gerätewagen ersetzt an Wehrleiter Franz-Josef Preis. Dieser gab den Schlüssel direkt an den Niedermohrer Wehrführer Stefan Ullrich weiter. "Mit Eurem Engagement und Eurer Einsatzbereitschaft habt Ihr Euch dieses Fahrzeug verdient - Ihr könnt stolz auf das sein was Ihr für Niedermohr leistet" so der Wehrleiter.

Stefan Ullrich richtete seinen Dank an die Verantwortlichen und sein Team bevor er auf einige technische Daten des 300 PS starken Feuerwehrfahrzeug einging. Mit 1.000 Liter Löschwasser und einem modernen Rettungssatz für Verkehrsunfälle ist man für zukünftige Aufgaben bestens gerüstet. Die Ausbildung am neuen Fahrzeug läuft.

Wer sich das neue Fahrzeug einmal aus der Nähe anschauen, oder sich über den Dienst "seiner" Feuerwehr informieren möchte ist immer montags von 19:30 bis 21:30 Uhr in der Feuerwache Niedermohr herzlich willkommen.