Höchste Waldbrandgefahrenstufe!!
Ab heute gilt in unserem Landkreis Kaiserslautern die höchste Waldbrandgefahrenstufe
Wir erinnern daran, dass die Hitze nicht davon befreit, etwas mitzudenken.

Das Straßenbegleitgrün wird seinem Namen oft nicht mehr gerecht und ist schon knüppeltrocken und braun. Ergo: es brennt umso schneller wenn glimmende Zigarettenkippen darauf fallen. Das Auto stinkt doch eh schon, dann kommt es auf die paar Kippen auch nicht mehr an. Amazon hat auch Aschenbecher mit Prime-Lieferung.

Keine hitzeempfindlichen Dinge im Auto lassen. Eis, Kinder, Bier, Hunde – alles nicht hitzebeständig und sollte nicht im Auto gelassen werden. Nein, nicht nur kurz und kein „Ich war doch nur…“

Grillen am See oder im Wald: Fällt aus! Nur weil ggf. das Wasser nahebei ist, kann es daneben trotzdem vortrefflich brennen.

Wenn Ihr kein Elektroauto fahrt, solltet Ihr nicht in hohem Gras parken. Auch Ottomotoren haben mittlerweile einen Partikelfilter. Diese Filter brennen sich regelmäßig frei und dabei entstehen Temperaturen von mehreren Hundert Grad Celsius. Wer mit dem Auto nicht nur zum See, sondern auch wieder nach Hause fahren möchte, sollte das bedenken. Nicht Jede(r) hat 4.000 Liter Wasser im Auto, so wie wir.

Es gibt noch weitere Gefahrenquellen. Unkraut-Gasbrenner gehören auch dazu, haben wir mal gehört.
Wir appellieren an den gesunden Menschenverstand. Wenn Jemanden im Bezug auf Hitze, Feuer oder Brandgefahr etwas komisch vorkommt- auch nur ein kleines bisschen- dann lasst es sein. Wir freuen uns auch, wenn wir nicht unsere dicke Einsatzkleidung anziehen müssen, um wegen einer Unachtsamkeit ein kleines oder gar großes Feuer löschen müssen. Vielen Dank! Genießt den Sommer. Aber ascht im einen Aschenbecher, grillt auf sicheren Plätzen und lasst nichts hitzeempfindliches im Auto.

Eure Freiwillige Feuerwehr Ramstein

Text gesehen, für gut empfunden und übernommen von der Freiwillige Feuerwehr Oyten/Feuerwehr Miesau

Stellenausschreibung Gerätewart

Stellenausschreibung Gerätewart

Die Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach – Feuerwehr-
beabsichtigt zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als

Hauptamtlichen Gerätewart (m/w/d)

zu besetzen. Es handelt sich dabei um eine unbefristete Vollzeitstelle mit 39 Wochenstunden.

Das interessante und herausfordernde Aufgabengebiet umfasst eigenverantwortliches sowie selbstständiges Arbeiten.

Darüber hinaus beinhaltet es folgende Tätigkeit:

  • Wartung, Unterhaltung, regelmäßige Prüfung und Verwaltung der Feuerwehrausrüstung,- Fahrzeuge, des – Gerätehauses inkl. Haustechnik und kleine Reparaturen.
  • Gewährleistung des ordnungsgemäßen und einsatzbereiten Zustandes der funktechnischen Ausrüstung.
  • Eigenverantwortliches Führen des elektronischen Gerätenachweises und Protokollierung aller Prüfungen in Gerätenachweiskarten je Gerät und Ausrüstungsgegenstand.
  • Beratung der Wehrleitung zum Feuerwehr- und/oder verkehrstechnischen Zustandes der Ausrüstung, Geräte und Fahrzeuge.
  • Durchführung einer jährlichen Inventur.
  • Situationsabhängig das Fahren oder das Führen eines Einsatzfahrzeuges bzw. die Besetzung der Feuerwehreinsatzzentrale.

Von den Bewerberinnen und Bewerbern erwarten wir:

  • Die Bereitschaft zur Übernahme von Arbeiten auch außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit (z.B. am Wochenende und an Feiertagen) sowie
  • Besitz der Fahrerlaubnis der Klasse C-CE bzw. Klasse 2
  • abgeschlossene Berufsausbildung in einem handwerklichen Beruf, vorzugsweise Elektro-, KFZ- oder Metallbereich
  • Erfolgreiche (Feuerwehr-)Gerätewartausbildung und/oder erfolgreiche Ausbildung zum (Feuerwehr-)Atemschutzgerätewart bzw. erfolgreicher Anschluss dieser Qualifikation binnen zwei Jahren nach Stellenbesetzung.
  • Bereitschaft zur berufsbegleitenden Fort- und Weiterbildung
  • Erfüllung der gesundheitlichen Voraussetzungen des feuerwehrtechnischen Dienstes, wünschenswert Atemschutztauglichkeit nach G 26.3
  • Mitgliedschaft bzw. Bereitschaft zur Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Ramstein-Miesenbach.
  • Aktive Mitarbeit bei Feuerwehreinsätzen, -übungen und –diensten.
  • Kameradschaftliche Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Einsatzkräften.
  • Sicherer Umgang in Wort und Schrift bei der Anwendung der gängigen PC-Programme (Word,Excel).

Wir bieten:

  • eine unbefristete Anstellung nach erfolgreicher Probezeit
  • eine tarifgerechte Bezahlung nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes TVöD
  • die für den öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit auf einem zukunftssicheren Arbeitsplatz

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen nur als Kopien ein, da eine Rücksendung aus Kostengründen nicht erfolgt.

Ihre aussagefähige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 31.07.2022 an die

Verbandsgemeindeverwaltung
-Personalabteilung-
Am neuen Markt 6
66877 Ramstein-Miesenbach

Oder online auf info@ramstein.de

Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Einheit Niedermohr
bei der Grundschule Steinwenden

Auch in diesem Jahr wurde in den beiden 3. Klassen der Grundschule Steinwenden das Thema Feuerwehr durchgenommen.
Hierbei lernen die Kinder alle wichtigen Themen wie zum Beispiel: Entstehung eines Brandes, verschiedene Löschmittel, Beladung eines Feuerwehrfahrzeuges und das Absetzen eines Notrufes.

Zu Beginn des Besuchs wurde neben den Aufgaben der Feuerwehr auch auf das Thema Notruf mit den 5 W-Fragen sowie auf den Ablauf einer Alarmierung mittels Funkmeldeempfänger eingegangen.
Im Anschluss wurde den Schülern gezeigt, woraus sich die Schutzkleidung eines Feuerwehrangehörigen zusammensetzt und wie sich dieser für einen Einsatz unter Atemschutz ausrüstet, angefangen bei den Stiefeln bis hin zum einsatzbereiten Atemschutzgerät.
Nicht fehlen durfte das Betrachten des Fahrzeuges HLF10 der Einheit Niedermohr und deren Ausstattung, wie beispielsweise der Rettungsspreizer und die Rettungsschere aber auch Material zur Brandbekämpfung.
Zu Guter letzt wurde auf die zahlreichen Fragen der interessierten Schülerinnen und Schüler eingegangen, bevor sich der Besuch dem Ende neigte.

Florianstag 2022

Florianstag 2022

Endlich war es wieder soweit. Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach konnte nach der Corona-Zwangspause wieder ihren Florianstag begehen.
Zunächst einmal wurden auf dem Friedhof die Gräber der verstorbenen Feuerwehrkameraden besucht, eine Blume niedergelegt, und mit einigen kurzen Worten deren Wirken für ihre Feuerwehr noch einmal in Erinnerung gerufen. Auch die Gräber verstorbener Ramsteiner Feuerwehrwehrmänner in Hütschenhausen und Niedermohr wurden nicht vergessen.
Den anschließenden ökumenischen Gottesdienst in der kath. Kirche in Ramstein gestalteten Dekan Martin Pletsch zusammen mit Pfarrerin Regine Urbatzka und den Pfarrern Tobias Dötzkirchner und Bernhard Schäfer.
Zur anschließenden Feierstunde in der Feuerwache Ramstein konnte Wehrleiter Franz-Josef Preis neben Bürgermeister Ralf Hechler und dem Ersten Beigeordneten und Feuerwehrdezernenten Marcus Klein auch die Beigeordneten Roland Palm und Dr. Werner Heinrich begrüßen. Weitere Gäste waren Deputy Chief Christoph Stumpf und Fire-Chief Craig Rusell von der Flugplatzfeuerwehr sowie Werner Bleh vom THW. Die Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt, in deren Geschäftsbereiche auch der Brand- und Katastrophenschutz fällt, war ebenso anwesend wie der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Kaiserslautern, Michael Herfurt.
Zu Beginn der zahlreichen Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen dankte Marcus Klein den Männern und Frauen der Feuerwehr für das „Rundum-Sorglos-Paket“, das hier im Ehrenamt allen Bürgern der Verbandsgemeinde, und darüber hinaus, zugutekommt. Er stellte heraus, wie wichtig vor allem die Menschen sind, die diese Aufgaben 365 Tage im Jahr leisten. Dieses Engagement könne man nicht kaufen. Daher ist es um so wichtiger gute Rahmenbedingungen für dieses alternativlose Ehrenamt zu schaffen, was er anhand einiger Zahlen aus dem aktuellen Haushalt belegte. So stellt die Aufstockung der Feuerwache mit einer Million den größten Einzelposten des Haushalts dar.
Trotz den immer wieder notwendigen Corona-Zwangspausen konnten mit der Überreichung der Jugendfeuerwehrausweise Tommy Brunnmeier, Felix Hirsch, Joel Neufeld, Luca Oertle, Lion Rinder und Finn Schnitzer in die Jugendfeuerwehr aufgenommen werden.
Von der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr wurde Luca Oertle übergeben. Ebenfalls per Handschlag wurde Julian Germeshausen durch Bürgermeister Ralf Hechler zur ordnungsgemäßen Erfüllung seiner Aufgaben zum Feuerwehrmannanwärter ernannt.
Zur Feuerwehrfrau wurde Annika Altherr befördert. Feuerwehrmann wurden Andre Kerchner, Ruben Maue, Jannik Peters und Torben Schmidt.
Die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann erhielten Peter Fischer, Andreas Kogler und Calvin Stuppy.
Hauptfeuerwehrmann wurde Max Fischer.
Tom Schnitzer erhielt seine Beförderung zum Löschmeister und Friedel Bott zum Oberlöschmeister.
Die Beförderung in den Führungsdienstgrad einer Brandmeisterin wurde Jessica Kaiser ausgesprochen. Den Verantwortungsvollen Dienstgrad eines Hauptbrandmeisters bekleidet nun Christian Kaiser.
Der Ausgebildete Zugführer Sören Scholtka wurde als Oberbrandmeister in die Feuerwehr Ramstein-Miesenbach aufgenommen.
Das Ehrenzeichen der Verbandsgemeinde in Silber für zwanzig Jahre Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr erhielten Sabrina Hauck und Lenhard Benedikt. Mit dem Verbandsgemeindewappen in Glas wurde Martin Fischer für vierzig Jahre aktiven Dienst geehrt.
Eine besondere Auszeichnung hat sich das Team der Jugendfeuerwehr einfallen lassen. Alle Mitglieder der Jugendfeuerwehr die in den Corona-Jahren 2020 bis 2022 der Jugendfeuerwehr treu geblieben sind wurde die eigens dafür entworfene Corona-Medaille verliehen. Mit dieser Medaille bedankte sich das Team der Jugendfeuerwehr auch bei Ralf Hechler und Marcus Klein, sowie dem Wehrleiter Franz-Josef Preis und seinem Stellvertreter Matthias Hecktor für die gute Zusammenarbeit in dieser schwierigen Zeit.
Mit einem Kameradschaftsabend sollte der Abend beschlossen werden. Dieser wurde abrupt beendet als zum hundertsten Mal in diesem Jahr eine Alarmierung erfolgte und die Wehr zu einem Unfall auf die Autobahn ausrücken musste.

Truppmannlehrgang Teil1 – 2022

Truppmannlehrgang Teil1 – 2022

Kann man auch in Coronazeiten einen Kreislehrgang sicher durchführen? Man kann!
Das zeigte sich auf dem Truppmannlehrgang Teil 1 der, wie in schon vielen Jahren zuvor, an den sechs Samstagen zwischen Fasching und Ostern in der Feuerwache Ramstein durchgeführt wurde. Natürlich sind in besonderen Zeiten auch besondere Maßnahmen zu ergreifen, will man mit einer Ausbildungsveranstaltung nicht das Coronavirus an alle teilnehmenden Wehren verbreiten. So mussten alle Teilnehmer geimpft sein, wärend der Ausbildung Maske tragen und sich jeden Morgen einem Test in der Feuerwache unterziehen. Dass diese Maßnahmen nicht überzogen waren zeigte sich daran, dass bei einigen Teilnehmern noch vor Lehrgangsbeginn ein positives Testergebnis vorlag. Eine Teilnahme war so nicht möglich. Der versäumte Tag muss nachgeholt werden.
Für alle Anderen stand dann das kleine 1×1 der Feuerwehr auf dem Stundenplan. Rechtsgrundlagen und theoretische Inhalte wechselten sich ab mit praktischen Einweisungen in die große Palette der Feuerwehrgeräte. Ob Löscheinsätze oder technische Hilfeleistung, die Absicherung einer Einsatzstelle oder der Aufbau eines Schaumangriffs, die Ausbildungsinhalte sind vielfältig und werden durch den Lehrplan des Landes Rheinland-Pfalz vorgegeben. Am letzten Lehrgangstag musste dann eine theoretische und praktische Prüfung abgelegt werden die von allen Teilnehmern bestanden wurde. Zurück in ihren Wehren beginnt jetzt für die Teilnehmer der Teil 2 der Truppmannausbildung in dem die erworbenen Grundkenntnisse vertieft werden um dann, als gut ausgebildete Feuerwehrmänner und -frauen, den täglichen Aufgaben der freiwilligen Feuerwehr gewachsen zu sein.
Wir wünschen hier allen Teilnehmern für die Zukunft viel Erfolg und stehts eine gesunde Rückkehr aus ihren Einsätzen.

Fünf Einsätze an diesem Sonntag

Zu gleich fünf Einsätzen wurde die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach an diesem Sonntag alarmiert. Bereits in der Nacht wurden die Feuerwehrleute zu einem überschlagenen PKW auf die Autobahn gerufen. Glücklicherweise war dort nur die Einsatzstelle auszuleuchten und ausgelaufene Betriebsmittel zu binden. Am frühen Morgen wurde dann die Drehleiter zur Unterstützung der Polizei bei einer Beweisaufnahme eines tödlichen Verkehrsunfalls angefordert. Eine Notfalltüröffnung ließ das Mittagessen von einigen Wehrleuten kalt werden. Hinnehmbar, da bei der Türöffnung die Personen wohlauf vorgefunden wurden. Der schwerste Einsatz folgte am späten Nachmittag. Ein Motorradfahrer mit Beifahrer stieß frontal mit einem PKW zusammen. Mit zwei Rettungshubschraubern und einem Krankenwagen wurden die Verletzten auf verschiedene Krankenhäuser verteilt. Zeitgleich ging ein Alarm einer Brandmeldeanlage in einem Ramsteiner Lebensmittelmarkt ein. Dieser wurde parallel zu dem Motorradunfall abgearbeitet. Da fällt es kaum noch ins Gewicht, dass bei diesem Einsatz noch die Kopfplatzwunde eines gestürzten Fahrradfahrers erstversorgt werden musste.