Wohnungsbrand in Ramstein

Wohnungsbrand in Ramstein

Ein aufmerksamer Nachbar meldete in der Nacht zum Dienstag kurz nach halb vier eine starke Rauchentwicklung aus einem leerstehenden Gebäude und hat somit dazu beigetragen, noch größeren Schaden zu vermeiden.

Beim Eintreffen der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach quoll bereits dichter Rauch aus den Fenstern des Gebäudes.

Unter Atemschutz, und mit Hilfe der Wärmebildkamera konnte der Brandherd in der Küche lokalisiert werden. Das Feuer war schnell unter Kontrolle.

Aufgrund der großen Hitzeeinwirkung musste die komplette Holzverkleidung der Decke entfernt werden, um sicherzugehen, dass auch wirklich alle Glutnester abgelöscht waren.

Im Morgengrauen konnten die rund dreißig Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen um in der Feuerwache die fünf eingesetzten Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen.

Land unter in der VG Ramstein-Miesenbach

Land unter in der VG Ramstein-Miesenbach

Man denkt, "Man kennt das ja. Mal wieder Starkregen in der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach". Aber was sich in dieser langen Einsatznacht abspielte, das haben selbst die erfahrensten Feuerwehrleute so noch nicht erlebt.

"Einsatz Feuerwehr Ramstein - Wasser im Keller". Mit dieser Alarmmeldung wurde ein kleiner Teil der Feuerwehreinheit Ramstein zu einem Einsatz gerufen. Schon auf der Fahrt zur Feuerwache war klar - das gibt mehr. Die Straße waren bereits überflutet. Als das Erste Fahrzeug vom Hof rollte erfolgte die Nachalarmierung für alle Feuerwehrleute der Einheiten Ramstein und Niedermohr.

Vor allem in Ramstein, Steinwenden, Niedermohr und Katzenbach mussten Keller ausgepumpt und ausgespülte Kanaldeckel gesichert werden. Die Einsatzkräfte konnten einfach nicht überall gleichzeitig sein. Es erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr Landstuhl zur Unterstützung. Ebenfalls wurde das Technische Hilfswerk aus Kaiserslautern angefordert. Von der Berufsfeuerwehr wurde ein Container mit Pumpen nach Ramstein gebracht.

Zeitgleich zu den ganzen Wassereinsätzen wurde die Einheit Ramstein noch zu einem Brandmeldealarm in das Industriegebiet angefordert. Glücklicherweise ein Fehlalarm.

Das Resultat dieser langen Einsatznacht: 87 Einsätze bei denen ca. 110 Einsatzkräfte eingesetzt waren.

Und wieder sind es Kleinigkeiten die den Einsatzkräften (und somit den Geschädigten selbst) helfen würden. Ein Schacht im Keller von ca. 30 auf 30 cm am tiefsten Punkt des Kellers ermöglicht das fast komplette leerpumpen des Kellers. Ohne diesen Schacht bleiben sonst 7 bis 8 cm Wasser im Keller stehen. Mehr schaffen die Pumpen nicht.
Gut sichtbare Hausnummern erleichtern es der Feuerwehr - und im Bedarfsfall auch dem Rettungsdienst - schnell das entsprechende Gebäude zu finden.

Nach einer kurzen Nacht erhielten wir dann zwei Stunden nach Einsatzende den nächsten Alarm: "Wasser im Keller".

Kreisfeuerwehrverband Kaiserslautern e.V

Kreisfeuerwehrverband Kaiserslautern e.V

Kassel Michael Ehrenmitglied Kreisfeuerwehrverband Kaiserslautern e.V 

Während der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Kaiserslautern e. V. ernannte der 1. Vorsitzende Rudi Molter (Bild rechts) den bisherigen Kreisjugendfeuerwehrwart Michael Kassel (Bild links) zum Ehrenmitglied. Die Versammlung fand am Freitagabend, 26. April, im Feuerwehrhaus Otterberg statt.

Mit 2000 Euro unterstützt (mehr …)

Langjährige treue Pflichterfüllung

Im Rahmen einer kleinen Abschiedsfeier wurde vergangene Woche Michael Kassel, Gerätewart der Freiwilligen Feuerwehr in Ramstein, in den Ruhestand verabschiedet.

Michael Kassel trat seinen Dienst am 1. Oktober 1982 beim Bauhof der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach an. Zuvor hatte er eine Schreinerlehre bei der Firma Beier in Ramstein erfolgreich abgeschlossen und anschließend einige Jahre für das Unternehmen gearbeitet. Zwischen 1977 und 1978 absolvierte er seinen Grundwehrdienst in der Kaserne in Kusel und heiratete seine Ehefrau Bärbel.

Bereits in jungen Jahren entdeckte Herr Kassel seine Begeisterung für die Feuerwehr, der er auch während seiner Zeit beim Bauhof unter anderem als Kreisjugendfeuerwehrwart eng verbunden war. 2002 ordnete der damalige Bürgermeister Klaus Layes die vorübergehende Ernennung von Herrn Kassel zum hauptamtlichen Gerätewart der Feuerwehr an. Am 1. April 2003 wurde die Neubesetzung dann offiziell. Es folgten zahlreiche Fortbildungen und Spezialseminare, die er neben den Fort- und Weiterbildungen als Feuerwehrmann zusätzlich absolvierte.

Bürgermeister Ralf Hechler bedankte sich bei Michael Kassel für die stets zuverlässige und loyale Mitarbeit über viele Jahre. Mit einer hervorragenden Einstellung, großem Fleiß und einer engen Verbundenheit zu den Menschen vor Ort, vor allem aber durch seine unbezahlbare, vielfältige ehrenamtliche Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Ramstein könne Herr Kassel auf ein vorbildliches Arbeitsleben zurückblicken. Bürgermeister Hechler überreichte neben Präsenten als „Dank für die in langjähriger treuer Pflichterfüllung geleisteten Dienste“ die Urkunde der Verbandsgemeinde. Für Ehefrau Bärbel gab es einen Blumenstrauß.

Den Glückwünschen schlossen sich der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Marcus Klein, der Wehrleiter der Feuerwehr, Franz-Josef Preis, sein Stellvertreter Dieter Kneip sowie der Büroleiter der Verbandsgemeinde, Martin Kalkowski, an. Für den Personalrat, dem Michael Kassel ebenfalls viele Jahre angehörte, überreichte Marcel Lamparth ein Präsent.

(Bildtext:)
Michael Kassel (3.v.l.) verabschiedet sich nach 37 Jahren bei der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach (v.l.): 1. Beigeordneter Marcus Klein, Wehrleiter Franz-Josef Preis, Michael Kassel und Ehefrau Bärbel, Bürgermeister Ralf Hechler und stllv. Wehrleiter Dieter Kneip (Foto: St. Layes).

Zeitumstellung bei der Feuerwehr

Zeitumstellung bei der Feuerwehr

Die Feuerwehr muss ihr Handwerk verstehen. Hierfür ist regelmäßiges Üben erforderlich. Doch wie kann man Menschen dazu animieren ihre Freizeit sinnvoll zum Wohle der Allgemeinheit einzusetzen? Ist der Freitag ein "guter" Tag um die Übung durchzuführen? In der Zeit von 20:00 - 22:00 Uhr?

Das für und wider haben die Feuerwehrleute aus Ramstein bei ihrem letzten Übungsabend besprochen. Gemeinsam kam man zu dem Entschluss am Freitag als Übungsabend festgehalten. Da der Freitag für viele der Start ins Wochenende ist hat man den Beginn des Ausbildungsabends um eine Stunde auf 19:00 Uhr vorverlegt. Übungsende ist dann 21:00 Uhr - früh genug um dann auch noch mit Freunden ins Wochenende zu starten. Dieses Modell soll bis zu Beginn der Sommerferien erprobt werden. Dann will man sich noch einmal zusammen setzen.

Die Feuerwehr bewegt sich - Bewegen Sie sich auch zur Feuerwehr - wir freuen uns über jeden neuen Interessenten - und das jetzt schon ab 19:00 Uhr.

Motorrad- und Autohaus Höhn sowie Optik Kempf überreichen Spende an Jugendfeuerwehr

Motorrad- und Autohaus Höhn sowie Optik Kempf überreichen Spende an Jugendfeuerwehr

Da staunten die fünfundzwanzig Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Ramstein-Miesenbach nicht schlecht als sie letzten Montag unerwartet Besuch bekamen. Und die Besucher, Sebastian Höhn vom Suzuki Motorrad- und Autohaus sowie Thomas Kempf, Inhaber von Optik Kempf kamen nicht mit leeren Händen. Beide Firmen hatten am Spesbacher Weihnachtsmarkt teilgenommen. Und den erwirtschafteten Geldbetrag von immerhin insgesamt siebenhundert Euro wollten Sie der Jugendfeuerwehr überreichen.

„Wir finden es gut was hier in der Jugendfeuerwehr so alles gemacht wird. Das Programm ist abwechslungsreich und es wird etwas für die Allgemeinheit geleistet. Das möchten wir unterstützen.“ So die beiden Spesbacher Geschäftsleute zu den sichtlich erfreuten Jugendlichen.

Auch das Betreuerteam freute sich über die unerwartete Finanzspritze. „Das Geld können wir für unser nächstes Zeltlager gut gebrauchen“ freute sich auch das Betreuerteam über die unerwartete Finanzspritze. Vielen Dank für diese tolle Aktion an Optik Kempf und das Suzuki Motorrad- und Autohaus Höhn.