Florianstag 2023

Florianstag 2023

Gruppenbild Florianstag 2023

Der Namenstag des Schutzpatrons der Feuerwehr – St.Florian – ist bei der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach ein fester Bestandteil im Jahresprogramm. Immer am Samstag nach St.Florian, dem 4. Mai, besuchen die Männer und Frauen der Feuerwehr die Gräber der verstorbenen Kameraden, um ihnen zu gedenken und eine Blume niederzulegen. Durch kurze Anekdoten aus dem Leben der Verstorbenen werden diese wieder in Erinnerung gerufen

Anschließend ging es zur katholischen Kirche, wo ein ökumenischer Gottesdienst abgehalten wurde. Gemeindereferentin Tina Becker und Pfarrer Bernhard Schäfer stellten den Gottesdienst unter das Motto der Einheit verschiedener Teile, die zusammen ein ganzes Bilden. Genau wie bei der Feuerwehr. Dies zeigte die Jugendfeuerwehr, indem sie die einzelnen Funktionen innerhalb einer Löschgruppe erklärte. Auch die kleinsten der Feuerwehr, die Bambinis gestalteten den Gottesdienst mit Fürbitten mit und erhielten für ihr Maskottchen „Anton“ Gottes Segen.

In der vollbesetzten Feuerwache konnte Wehrleiter Franz-Josef Preis neben den Bambinis, der Jugendfeuerwehr, den aktiven Einheiten aus Niedermohr und Ramstein auch viele Gäste begrüßen. Von Verwaltungsseite waren Bürgermeister Ralf Hechler und der erste Beigeordnete Marcus Klein anwesend. Der Katastrophenschutz des Landkreises Kaiserslautern wurde durch die Erste Kreisbeigeordneten Gudrun Hess-Schmitt und den Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Michael Herfurt vertreten. Weitere Gäste waren Werner Bleh vom Technischen Hilfswerk und eine Delegation der Patenwehr aus St.Ingbert.

Im Laufe des Jahres sind zur Jugendfeuerwehr Collin Broschart, Niklas Brunnmeiner, Julius Franz, Raphael Gebauer, Domenik Niko Köppener, Lucas Leonhard, Noah Neufeld, Paul Nothof und Lennja Schuler gekommen. Diese erhielten aus den Händen von Bürgermeister Ralf Hechler ihren Jugendfeuerwehrausweis.

Per Handschlag wurden zur ordnungsgemäßen Erfüllung ihrer Aufgaben Neuzugänge in die aktive Wehr Tina Becker, Lukas Brunnmeier, Sebastian Franz, Christopher Schmidt, Felix Stolz und Yvonne Zittel verpflichtet.

Die Beförderung zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau erhielten Maik Brunnmeier, Seydi Ertürk, Lena Fischer, Ruben Heist, Dennis Kerchner, Patrick Puschalowski, Fabian Schwarz und Jan Straus.

Zur Hauptfeuerwehrfrau bzw. zum Hauptfeuerwehrmann wurden Sabrina Lambrecht, Marc Rech, Florian Urschel und Lennart Urschel befördert.

Den Dienstgrad und die Verantwortung eines Brandmeisters trägt mit seiner Beförderung jetzt Michael Herrmann.

Neben Beförderungen wurden auch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr ausgesprochen. Das Ehrenzeichen der Verbandsgemeinde in Silber für 20 Jahre Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr erhielt Ralph Straus. Das Ehrenzeichen in Gold für 30 Jahre konnte an Frank Kerchner und Thomas Glöser überreicht werden.

Nach Ablauf ihrer Dienstzeit und Wiederwahl durch die Einheit Ramstein, wurden der Wehrführer Matthias Hecktor und sein Stellvertreter Roland Groß für zehn weiter Jahre in ihrem Amt ernannt.

Die Fluthilfemedaille für Helfer bei der Flut im Ahrtal wurde im Auftrag der Ministerpräsidentin und des Ministers des Inneren und für Sport an Kimberly Callerame, Max Fischer, Stefan Fischer, John Goodwin, Sabrina Hauck, Sarah Hauck, Markus Hauser, Marc Hauser, Markus Heib, Julian Kassel, David Lujan, Sascha Peters, Frank Rinder, Torben Schmidt, Andreas Schröder, Christian Schuler, Stefan Ullrich und Florian Urschel verliehen.

Der Florianstag wurde mit einem Kameradschaftsabend beschlossen.

Einladung zur Mitgliederversammlung

Einladung zur Mitgliederversammlung

Am Freitag, den 14. April 2023, findet um 19 Uhr in der Feuerwache Ramstein die jährliche Mitgliederversammlung des Förderkreises der Freiwilligen Feuerwehr Ramstein-Miesenbach e.V. statt.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Bericht des Vorsitzenden
  3. Berichte der Rechnungsprüfer und der Kassenprüfer
  4. Entlastung der Vorstandschaft
  5. „Verschiedenes“

Einladung ergeht auf diesem Wege. Anträge zu „Verschiedenes“ sind bis zum 11. April 2023 beim ersten Vorsitzenden einzureichen. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.

 

Wehrführer in ihrem Amt bestätigt

Wehrführer in ihrem Amt bestätigt

Das Amt des Wehrführers, also dem Chef einer örtlichen Feuerwehr, wird auf die Dauer von zehn Jahren gewählt. Bereits seit zehn Jahren leiten Matthias Hecktor und sein Stellvertreter Roland Groß die Geschicke der Ramsteiner Wehr. Zeit also, dass die Männer und Frauen der Feuerwehr Ramstein wieder den Weg zur Wahlurne antreten.

Wie wichtig die Wahl für die Ramsteiner Feuerwehrleute war, zeigte sich an der großen Wahlbeteiligung. Da nur die bisherigen Amtsinhaber zur Wahl vorgeschlagen wurden ging es hier um die Bestätigung der aktuellen Wehrführung. Und das Ergebnis zeigte, dass die bisher geleistete Arbeit des Führungsduos fast ausnahmslos auf große Akzeptanz bei der Wehreinheit Ramstein stößt.

Matthias Hecktor wurde in seinem Amt als Wehrführer der Einheit Ramstein-Miesenbach mit großer Mehrheit bestätigt. Ebenso Roland Groß als dessen Stellvertreter.

Wehrleiter Franz-Josef Preis dankte den Gewählten für ihr Engagement in diesem verantwortungsvollen Ehrenamt und wünschte für die nächsten10 Jahren der Wehrführung und der Führungsmannschaft viel Erfolg in ihrem Dienst für die Allgemeinheit.

Die Ernennung erfolgt traditionell am Florianstag.

Einladung zur Mitgliederversammlung

Von großen Kleineinsätzen und einem Stachelschwein

Ein kleiner Rückblick auf das Einsatzjahr 2022

Das Jahr geht zu Ende. Zeit für einen kurzen Rückblick auf ein ganz normales Einsatzjahr. Aber kann man das bei der Feuerwehr so sagen? Gut, die Statistik lügt nicht. Dreihundertundeinmal wurde die Männer und Frauen der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach in diesem Jahr alarmiert. Es gab 65 Brände zu löschen, 160 Verkehrsunfälle und sonstige technische Hilfeleistungen mussten abgearbeitet werden. Bei 18 Veranstaltungen stellten wir eine Sicherheitswache. Zu 43 Fehlalarmierungen rückten wir aus und ließen dafür zu Hause oder auf der Arbeit alles stehen und liegen. Die Kreiseinheiten des Fernmeldedienstes und des Gefahrstoffzuges, in denen etliche Feuerwehrleute einen zusätzlichen Dienst erbringen, wurden 14 mal angefordert. Nach jedem Einsatz war das Feuer gelöscht, Verunfallte gerettet und weiterer Schaden abgewendet. Ein ganz normales Einsatzjahr also.

Betrachtet man sich so ein Feuerwehrjahr jedoch einmal genau, dann wird man feststellen, dass kein Jahr wie das Andere ist. Schließlich ist jeder Einsatz anders. Jedes Mal muss man sein geübtes Wissen an die Einsatzsituation vor Ort anpassen. Eingeübte Abläufe werden angewandt, das ganze Team arbeitet Hand in Hand. Jeder kennt seine Aufgabe und weiß was er zu tun hat. Vieles ist Routine, ein Kleinbrand, ein Keller auspumpen, einen Auffahrunfall absichern und die Erstversorgung der Leichtverletzten übernehmen. Viele vermeintlich kleine Einsätze die auf der anderen Seite bei den Beteiligten große Betroffenheit hinterlassen; Schäden, materielle und persönliche Verluste. Daher sollte man uns nicht falsch verstehen, wenn wir hier schreiben, dass es in diesem Jahr aus Feuerwehrsicht keine allzu schweren Einsätze gab. Und ab und zu ist auch ein Einsatz dabei der einem dann rückblickend doch zum Schmunzeln bringt. Wie zum Beispiel die Alarmierung zu einem Stachelschwein das in einem Eichhörnchen-Futterhaus feststecken würde. Da gehen einem bei der Anfahrt zur Einsatzstelle doch so einige Bilder und Fragen durch den Kopf. Wie kommt ein Stachelschwein in ein Eichhörnchen-Futterhaus, das wohl in einem Baum hängen wird? Brauchen wir eine Leiter, um dort hinzugelangen? Wer hält sich ein Stachelschwein – und sind diese Tiere gefährlich? Nach der ersten Erkundung durch den Einsatzleiter konnte dieser schnell Entwarnung geben. Das Futterhaus stand auf dem Boden und in ihm steckte ein Igel fest. Natürlich konnte der Igel befreit werden. Hier handelte es sich schlicht und ergreifend um einen Übersetzungsfehler beim absetzten des Notrufs.

In diesen krisengeschüttelten Zeiten hört man immer wieder die Aussage, dass man sich auf nichts mehr verlassen kann. Dem widersprechen wir. Auch in 2023 wird ihre Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach für Sie da sein. Versprochen. Wir kommen wie gerufen.

18.000 mal DANKE

18.000 mal DANKE

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause konnte die Feuerwehr Ramstein-Miesenbach wieder ihre traditionelle Weihnachtsfeier durchführen.

Wehrleiter Franz-Josef Preis begrüßte in der festlich geschmückten Feuerwache alle Abteilungen von der Bambinifeuerwehr, der Jugendfeuerwehr, den aktiven Feuerwehrleuten mit Familien sowie die Alterskameradschaft. Als Gäste brachten Bürgermeister Ralf Hechler, die ersten Beigeordneten Marcus Klein und Dr. Werner Heinrich sowie Werner Bleh vom THW ihre Verbundenheit zur Feuerwehrfamilie zum Ausdruck.

Mit dem Entzünden einer Laterne gedachte man den Verstorbenen und ließ diese so symbolisch auch ein Teil der Feier sein.

Bis zum Eintreffen des Nikolauses gestaltete in diesem Jahr die Bambinifeuerwehr mit Text- und Liedbeiträgen den besinnlichen Teil der Feier. Große Augen gab es dann vor allem bei den kleinen Besuchern als der wahrhaftige Nikolaus seine Runde durch die Tischreihen machte, um schließlich kleine Geschenke und nachdenkliche Worte zu verteilen.

In seinem Jahresrückblick zeigte Jugendfeuerwehrwart Julian Kassel noch einmal die schwierige Zeit während der Corona-Pandemie für die Jugendarbeit in der Feuerwehr auf. Im sich zum Ende neigenden Jahr konnte der Übungsbetrieb wieder aufgenommen werden. Höhepunkte im Jugendfeuerwehrjahr waren die Teilnahme am Jubiläum der Jugendfeuerwehr in Rodenbach, die Abnahme der Leistungsspange der deutschen Jugendfeuerwehr in Ramstein und die Teilnahme am Weihnachtsmarkt.

Wehrführer Matthias Hecktor verwies in seinem Rückblick auf das sich ständig vergrößernde Aufgabengebiet innerhalb einer modernen Feuerwehr. Zum Ausbildungs- und Übungsgeschehen kommen viele organisatorische Aufgaben, die gemeinsam vom Team der Feuerwehr bearbeitet werden müssen. Mit einem Fahrzeugkonzept, dem Umbau der Feuerwache sowie der Nutzung digitaler Möglichkeiten für den Einsatz und die Übungsplanung sind die Weichen für die Zukunft einer modernen und schlagkräftigen Wehr gestellt. Hecktor dankte seiner Wehr für die geleistete Arbeit sowie das Engagement bei den bisher 265 Einsätzen im aktuellen Jahr.

Diesem Dank schloss sich Bürgermeister Ralf Hechler an. Im Namen der rund 18.000 Einwohner der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach brachte er seine Anerkennung für das Geleistete zum Ausdruck. Das Rundum-Sorglos-Paket, das die Feuerwehr im Ehrenamt jeden Tag des Jahres bietet, sei aller Ehren wert.

Ein richtig großes Weihnachtsgeschenk überreichte der Förderkreis der Freiwilligen Feuerwehr an die Verbandsgemeinde und somit an die Feuerwehr Ramstein-Miesenbach. Ein Multicopter im Wert von rund 7.500 € erweitert nun die Ausrüstung der noch jungen Mulitcoptereinheit. Die Drohne verfügt neben einer Kamera auch über eine Wärmebildkamera und kann zur Lageerkundung aus der Luft und zur Personensuche eingesetzt werden. Ein weiterer Baustein, um immer auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben.

Natürlich geht die Feuerwehr „zwischen den Tagen“ nicht in die Winterpause. Das bietet Ihnen die Möglichkeit, sich an einem Übungsabend (freitags zwischen 20 und 22 Uhr) auch mal in der Feuerwache umzusehen und sich vielleicht als guten Vorsatz für das neue Jahr zu überlegen, ob Sie nicht Teil der Feuerwehr werden wollen. Die Feuerwehr Ramstein-Miesenbach freut sich auf Sie.

Vorstellung der Animal Sunshine Farm / Tierrettung bei der Feuerwehr Niedermohr

Vorstellung der Animal Sunshine Farm / Tierrettung bei der Feuerwehr Niedermohr

Auf die Einladung der Wehrführung der Feuerwehr Niedermohr konnte Kai Zöller (Leiter der Tierrettung), Denny Schenkel (Stv Einsatzleiter) und Robert Abecker (Drohnenpilot) heute den 18 Kameraden die Möglichkeiten der Tierrettung aufzeigen.

Dabei ging es Hauptsächlich um Unterstützung der Ffw bei deren Einsätzen durch die Tierrettung.

Nach der ca 1,5 stündigen Power Point Präsentation wurde unser Tierrettermobil und Equipment vorgestellt.
Besonders großes Interesse zeigten die Kameraden an unserem Pferdehebegeschirr, da sie in der Vergangenheit bereits Einsätze mit eingebrochenen Pferden hatten.

Im Austausch während und nach diesem Schulungsabend für die Feuerwehr konnten verschiedenste Dinge für zukünftige ( vlt. gemeinsame) Einsätze besprochen werden. Vorgehensweisen, Unterstützende Hilfen, die wir als Tierschutzverein und Tierrettung bei Einsätzen der Feuerwehr anbieten könnten wurden besprochen.

Ein großes Lob ging an die Kameraden die sehr diszipliniert und interessiert waren.