Rückblick Tag der offenen Tür 2022

Rückblick Tag der offenen Tür 2022

Etliche Löschversuche mit dem Feuerlöscher und verschiedenen Strahlrohren, gleich zwei kleingeschnittene Fahrzeuge und viele zufriedene Gesichter. Das ist das Ergebnis eines abwechslungsreichen und informativen Tags der offenen Tür bei der Feuerwehr in Ramstein.

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause war es bei strahlendem Sonnenschein endlich wieder einmal so weit. Die Feuerwache Ramstein öffnete ihre Türen und Tore für die Bevölkerung. Das Interesse an dem Aktionstag der unter dem Motto „Feuerwehr zum Anfassen“ stand war groß. Und für jeden war etwas dabei. Die Jüngsten konnten erste Löschversuche an einem „brennenten Haus“ unternehmen. Mit Kübelspritze und viel Spaß ging es dem Feuer, unter fachkundiger Anleitung der Jugendfeuerwehr, an den Kragen. Toben konnte man in einer Luftkissenburg.

Einmal sich mit Schere und Spreizer an einem Auto versuchen, ein brennendes Feuer mit einem Feuerlöscher zu löschen oder mit einem Strahlrohr gegen ein Feuer und die Kräfte des Wasserdrucks ankämpfen. Das konnten die Erwachsenen Besucher einmal selbst ausprobieren.

Rund um die Feuerwache gab es noch mehr zu entdecken. Die Fahrzeugausstellung zeigte das ganze Spektrum einer modernen Wehr. Auch die Flugplatzfeuerwehr war mit einem Fahrzeug vertreten. Die Drohneneinheit stellte ihre Ausrüstung und Geräte vor und bei interessanten Führungen konnte man einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich über den Alltag der freiwilligen Feuerwehr informieren.

Einen Blick auf Ramstein von oben konnten die glücklichen Gewinner einer Verlosung werfen. Der Blick aus der 30 Meter Leiter war Erlebnis. Hier zeigte sich, dass die Feuerwehr, selbst an einem Tag an dem jeden helfende Hand benötigt wird, immer noch einen extra Service bieten kann. So war es nur selbstverständlich, dass selbst Rollstuhlfahrer an allen Aktionen teilnehmen konnten. Sei es die Teilnahme an der Drehleiterfahrt oder einer Fahrt im Einsatzfahrzeug. Viele helfende Hände sorgten hier für einen barrierefreies Erlebnis.

Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Ob leckeren Spießbraten zum Mittagessen, knackige Pommes oder die Bratwurst für zwischendurch und natürlich ein riesiges Kuchenbuffet für die Naschkatzen – für jeden war etwas dabei. Ein Dank sei hier an alle fleißigen Kuchenbäckerinnen gerichtet. Ebenfalls an die Feuerwehreinheit Niedermohr die an den Getränken für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
So ist es eben bei der Feuerwehr: Eine gute Organisation, viele helfende Hände und dabei noch Spaß an dem was man tut.

So ein Tag der offenen Tür wird nicht aus Lust an der Arbeit durchgeführt. Man will sich darstellen und so vielleicht neue Mitglieder gewinnen. Und vielleicht haben wir ja bei dem Einen oder Anderen Interesse an unserer Einheit geweckt. Wir sind gespannt ob wir beim Übungsabend der Jugendfeuerwehr – montags von 18:00 bis 20:00 Uhr oder bei unseren aktiven Wehren in Niedermohr (montags von 19:30 bis 21:00 Uhr) und Ramstein (freitags von 20:00-22:00 Uhr) ein paar neue Gesichter begrüßen dürfen. Es würde uns sehr freuen.

Jugendfeuerwehr rettet Fische vorm Ertrinken

Jugendfeuerwehr rettet Fische vorm Ertrinken

Dem Hilferuf des Westricher Angelsportvereins Ramstein ist die Jugendfeuerwehr an ihrem Übungsabend gefolgt. Aufgrund der lange anhaltenden Trockenheit drohte der Weiher auf dem Vereinsgelände in der Schwennerbach umzukippen. Das heißt aufgrund fehlender Sauerstoffzufuhr durch Regen drohten die Fische im Wasser zu ersticken. Mit vier Pumpen konnte die Jugendfeuerwehr mit ihrem Betreuerteam hier Hilfe leisten. So konnte das bisher immer auf dem Übungshof erlernte endlich einmal in der Praxis ausprobiert werden. Saugleitungen wurden gekuppelt, Schläuche gerollt und Behelfswasserwerfer gebaut. Natürlich durfte jeder auch mal ans Strahlrohr um den Fischen mal so richtig die Haare zu waschen. Ein lehrreicher Übungsabend und eine gute Tat – Was will man mehr.

Weitere Infos zur Jugendfeuerwehr gibt es am 4. September beim Tag der offenen Tür oder immer montags zwischen 18:00 und 20:00 Uhr an der Feuerwache Ramstein.

Tag der Familie

Tag der Familie

Tag der Familie des Landkreises in Ramstein. Auch die Feuerwehr Ramstein-Miesenbach zeigte, dass sie für die ganze Familie etwas zu bieten hat. Die Jugendfeuerwehr präsentierte sich mit  einem Brandhaus bei dem sich die Kinder mit Kübelspritze und Strahlrohr austoben konnten. Mit dem ausgestellten Hilfeleistungslöschfahrzeug und der Multicoptereinheit zeigte die Einsatzabteilung der Feuerwehr, wie breit gefächert das technische Spektrum einer modernen Feuerwehr ist. Anstelle von Werbemitteln konnten sich die Besucher, passend zu ihrem PKW, eine Rettungskarte ausdrucken lassen. Hinter die Sonnenblende geklemmt bietet diese im Falle eines Unfalls den Rettungskräften wertvolle Hinweise zum Fahrzeug und kann so die Rettung beschleunigen.

Da von Jung und Alt immer wieder die Frage aufkam „Wie kann ich bei Euch mitmachen?“ hier noch einmal eine kurze Übersicht:

Der Übungsabend der Jugendfeuerwehr findet jeden Montag von 18:00-20:00 Uhr an der Feuerwache in Ramstein statt. Mitmachen können Jugendliche aus der Verbandsgemeinde zwischen 10 und 15 Jahre.
Der Übungsabend der Feuerwehr Ramstein findet jeden Freitag von 20:00 – 22:00 Uhr statt. Jeder und Jede zwischen 16 und 60 Jahren kann sich dort unverbindlich informieren, ob „Feuerwehr“ das Richtige für sie oder ihn ist oder dies gleich bei einem unverbindlichen Praktikum während der Übungsabende einmal aktiv ausprobieren. Wir freuen uns auf Dich.

Neue Führungsmannschaft für die Feuerwehr Ramstein

Neue Führungsmannschaft für die Feuerwehr Ramstein

… noch nicht ganz. Aber die Weichen für die Zukunft sind gestellt.

Passend am Florianstag, dem Namenstag des Schutzpatrons der Feuerwehr, wurde die Vorbereitungsgruppe für die Jugendfeuerwehr – oder kurz, die Bambinifeuerwehr, gegründet. Der Wehrleiter der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach, Franz-Josef Preis, konnte neben den zwölf quirligen Bambinis und deren Eltern sowie dem Betreuerteam auch Vertreter der Wehrführung aus Ramstein und Niedermohr, der Jugendfeuerwehr und des Kreisfeuerwehrverbandes begrüßen.
Der erste Beigeordnet und Feuerwehrdezernent, Marcus Klein, überreichte dem Betreuerteam ihre Ernennungsurkunden. Geleitet wird die Gruppe von Yvonne Zittel und Sandra Fischer. Michael Groß und Ralph Straus unterstützten sie dabei. Weitere Helfer sind Lena Fischer und Jan Straus.
Den offiziellen Gründungsakt vollzog der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Kaiserslautern Rudi Molter, indem er die Gründungsurkunde des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz überreichte.
Startkapital stellte der Kreisfeuerwehrverband und der Wehrleiter der Einheit Niedermohr mit einer Geldspende zur Verfügung.
Bevor der Abend mit Brezeln und Spielen beendet wurde, stellte das Betreuerteam die schon durchgeführten Aktionen der Bambinis vor. Gruppenabende in der Feuerwache, Halloween und St.Martin konnten die Bambinis schon in der Feuerwache erleben, bevor der Lockdown für eine Zwangspause sorgte. Aber jetzt geht es ja weiter. Jeden Mittwoch von 18 bis 19 Uhr treffen sich die feuerwehrbegeisterten Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren an der Feuerwache in Ramstein. Und vielleicht ist hier ja tatsächlich der oder die zukünftige Wehrleiter / Wehrführer oder Wehrleiterin / Wehrführerin dabei. Möglich wäre es.

2021 ist vorbei – Wir sind bereit für 2022

2021 ist vorbei – Wir sind bereit für 2022

2022 – Ein neues Jahr beginnt. Alle Einsatzzähler auf unserer Homepage und in unserer Verwaltungssoftware werden von 232 auf null zurück gesetzt.

232-mal wurden wir an die Feuerwache gerufen da unsere Hilfe benötigt wurde. 232-mal dieses Gefühl, wenn der Piepser geht und man aus irgendetwas herausgerissen wird. Umschalten von jetzt auf gleich. Die Ungewissheit was auf uns zu kommen wird. Mit der Alarmierung bekommt jeder von uns auch direkt erste grobe Informationen um was es geht, seit 2021 auch auf das Handy. Dort kann man sogar bestätigen ob man kommt, damit man schnellstmöglich sehen kann ob genügend Einsatzkräfte auf der Anfahrt sind oder ob nachalarmiert werden muss. Die Technik macht nicht halt. Sie entwickelt sich immer weiter. Und dennoch geht es immer um den Menschen der unsere Hilfe braucht.

Wie gesagt 232 mal im Jahr 2021. Vieles wird zur Routine. Zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage müssen wir ausrücken wie zu einem bestätigen Vollbrand. Wir wissen ja nicht was auf uns zukommen wird. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF20, die Drehleiter, das Löschgruppenfahrzeug, der Einsatzleitwagen. Die Alarm- und Ausrückeordnung wird abgearbeitet und eingehalten. Die Zentrale wird besetzt. Der Rettungsdienst wird automatisch mit uns alarmiert und ist auch schon auf der Anfahrt. Dann vor Ort – Gott sei Dank – Fehlalarm. Der Angriffstrupp kann seine Maske und den Pressluftatmer ausziehen. Die Brandmeldeanlage wird zurückgesetzt und an den Betreiber übergeben. Der Rettungsdienst und alle weiteren anrückenden Fahrzeuge werden abbestellt. Wir fahren zurück zur Wache – der Einsatzbericht wird geschrieben, wird Statistik und schließlich ganz schnell vergessen. Ein Routineeinsatz eben.

Dann gibt es aber auch die Einsätze die länger in Erinnerung bleiben. Wohnungsbrände, Unfälle auf der Autobahn oder auf Landstraßen, Hubschrauberlandesicherung, das Aufgabengebiet der Feuerwehr ist riesig und immer mit Leid für die betroffenen Personen verbunden. Da ist es ein gutes Gefühl, wenn man sieht dass durch unsere Hilfe dieses Leid begrenzt und abgemildert werden konnte. Wenn nach einem Wohnhausbrand das Ausmaß auf das vorgefundene begrenzt werden konnte oder wenn bei einem Verkehrsunfall die verunfallte Person patientengerecht zusammen mit dem Rettungsdienst aus dem Fahrzeug befreit werden konnte. Wir kommen wie gerufen und helfen wo wir können. Auch unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Zeit. Wir müssen uns anpassen, auf Übungen und Treffen verzichten oder mit reduzierten Fahrzeugbesatzung und FFP2-Masken nach den 2G-Regeln ausrücken.

Dann gibt es noch Einsätze, die werden einem immer in Erinnerung bleiben. Im Jahr 2021 dürften das wohl die Einsätze nach den Starkregenereignissen im Ahrtal gewesen sein. Dort waren auch Frauen und Männer unserer Wehren im Einsatz. Beim Fernmeldedienst des Katastrophenschutzes genauso wie Führungspersonal oder Feuerwehrleute die den Brandschutz vor Ort sicherstellten oder ihren Dienst in einem Infopoint versahen. Der Feuerwehrdienst erdet. Er zeigt einem was wirklich wichtig ist und dass Helfer, egal wo sie herkommen, alle irgendwie gleich gestrickt sind.

Jetzt stehen alle Zähler wieder auf Null. 2022 kann kommen und egal was es uns auch bringen mag – Ihre Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach wird versuchen das Beste daraus zu machen.

Spendeübergabe im Altenahr

Spendeübergabe im Altenahr

Durch die Kuchenverkaufsaktion sowie weitere Spenden ist für die Opfer der Starkregenereignisse im Ahrtal die stolze Summe von fünfttausen Euro zusammen gekommen. Dieser Betrag konnt nun die Wehrleiter Franz-Josef Preis und sein stellvertreter Matthias Hecktor an ihren Amtskollegen in Altenahr übergeben.
Der stellvertetende Wehrleiter der Verbandsgemeinde Altenahr, Thorsten Gasper, zeigte sich erfreut über das Engagement das die Feuerwehr Ramstein an den Tag gelegt hatte. Nicht nur mit der Kuchenaktion sondern auch mit der geziehlte Unterstützung in den Ersten Wochen nach dem Unwetter hätten Kameraden aus Ramstein-Miesenbach dazu beigetragen das Leid vor Ort zu mildern.
Das Geld kommt direkt den Feuerwehren zugute. Fahrzeuge, Ausrüstung, Gebäude, das alles fällt in die Verantwortgung des Aufgabenträgers und muss über diesen beschafft werden. In diesem Fall ist die Verbandsgemeinde Altenahr.
Doch „Feuerwehr“ ist eben mehr als nur Ausrüstung und Anschaffungen in der gesetzlichen Zuständigkeit. Zu einer funktionierenden Feuerwehr gehört noch viel mehr. Und alles das ging in der Überschwemmung verloren. So ragte bei der Feuerwache Altenahr nur noch das Dach aus den Fluten.
Es sind die „Kleinigkeiten“, die dazu beitragen Kameradschaft zu pflegen die letztendlich eine funktionierende Feuerwehr ausmacht. Sei es beispielsweise Besteck, eine Grillecke oder eine Mütze welche die Zugehörigkeit gerade zu „meiner“ Feuerwehr Symbolisiert. Es gibt so viel zu tun. Jeder Cent zählt.
Jetzt müssen sich die Feuerwehren vor Ort einen Überblick über alle eingegangenen Sach- und Geldspenden verschaffen und dann entscheiden wie die Mittel am besten eingesetzt werden können. Und da können wir uns bei der Feuerwehr Altenahr sicher sein, daß das verantwortungsvoll passiert.
Sie sehen also – Ihre Spende ist gut angekommen und wir zu einhundert Prozent gutes bewirken. Nochmals vielen Dank dafür.