Es hat gebrannt – was nun ?

Es hat gebrannt – was nun ?

In Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus hat es gebrannt. Das Feuer konnte gelöscht werden, aber viele Fragen und Probleme bleiben.

Hinweise:
Bei einem Brand entstehen grundsätzlich Schadstoffe. Die meisten dieser Schadstoffe sind gasförmig und können durch ausreichende Lüftungsmaßnahmen entfernt werden. Einige Schadstoffe sind jedoch an Rußpartikeln gebunden und haben sich mit dem Ruß auf Einrichtungsgegenständen, Nahrungsmitteln, Spielzeug usw. abgelagert.

Diese Schadstoffe können für Sie dann gefährlich werden, wenn Sie mit dem Ruß in Ihren Körper gelangen (Einatmen von Rußpartikeln; Verschlucken von Rußpartikeln bei der Nahrungsaufnahme usw.).

In abgekühltem Zustand sind Schadstoffe und Ruß nicht mehr frei schwebend in der Raumluft vorhanden. Deshalb sind erfahrungsgemäß diese gebundenen, brandbedingten Schadstoffe nur dort nachweisbar, wo auch abgelagerte Brandverschmutzungen (Ruß) sichtbar sind.

War Ihre Wohnung nicht vom Feuer betroffen, nur leicht verraucht und sind keine Rußteilchen wahrzunehmen, können Sie sich dort nach sorgfältiger Durchlüftung wieder aufhalten.

Beachten Sie bitte den Hinweis unter Punkt 2.

War Ihre Wohnung vom Feuer, Ruß oder starker Verrauchung betroffen, sollten Sie zunächst unbedingt nachfolgende Informationen beachten:

Tipps

  1. Bleiben Sie mit Ihrer Familie zusammen und lassen Sie Ihre Kinder nicht alleine!
  2. Wenn Sie oder ein Familienmitglied nach dem Brand ein Unwohlsein verspüren, suchen Sie einen Arzt auf!
  3. Betreten Sie die vom Brand betroffenen Räume erst, wenn sie erkaltet und durchlüftet sind. Halten Sie, bevor Sie in Ihre Wohnung gehen, Rücksprache mit der Feuerwehr und der Polizei! Halten Sie sich zunächst nur so lange wie unbedingt erforderlich in den betroffenen Räumen auf und vermeiden Sie eine Verschleppung von Ruß, Asche oder Brandrückständen in saubere Bereiche!
  4. Benachrichtigen Sie sofort Ihren Vermieter und Hauseigentümer!
  5. Informieren Sie Ihre Versicherung!
    Sofern Sie eine Hausratversicherung abgeschlossen haben, setzen Sie sich so schnell wie möglich mit Ihrer Versicherung in Verbindung! Als Eigentümer des Hauses bzw. der Wohnung setzen Sie sich auch mit Ihrer Gebäudeversicherung in Verbindung, falls Sie entsprechend versichert sind! Sprechen Sie, zum Schutz vor finanziellen Nachteilen, mögliche Sanierungsmaßnahmen bzw. die Beseitigung von Hausrat mit der jeweiligen Versicherung ab!
  6. Ist Ihre Wohnung stark durch den Brand, durch Ruß oder Rauch betroffen, oder fühlen Sie sich nach dem Schadensereignis in Ihrer Wohnung unsicher, sollten Sie sich für die kommende Nacht nach Möglichkeit eine Unterkunft bei Verwandten oder Freunden suchen! Sollten sich bei der Suche nach einer Unterkunft Probleme ergeben, so wenden Sie sich bitte an uns, wir vermitteln Ihnen Hilfe.
  7. Nehmen Sie außer Wertsachen und wichtigen Dokumenten zunächst nichts aus Ihrer Wohnung mit! Vermeiden Sie die Verschleppung von Ruß!
  8. Benötigen Sie Kleidung, Gegenstände oder sogar Kinderspielzeug aus Ihrer Wohnung, so dürfen diese Sachen nicht mit Ruß behaftet sein. Unbedingt benötigte Dinge sollten Sie vor dem Gebrauch gründlich reinigen! Kriterium für den Reinigungserfolg ist die Entfernung sichtbarer Rußspuren.
  9. Nahrungsmittel, die nicht in fest verschlossenen Behältnissen aufbewahrt wurden oder die mit Rauch oder Wärme in Kontakt gekommen sind, sollten Sie nicht mehr verwenden.
  10. Sichern Sie Ihre Wohnung beim Verlassen gegen unbefugten Zutritt! Wenn Sie weitere Fragen – z.B. zur Sanierung – haben, setzen Sie sich mit uns – Ihrer Feuerwehr – in Verbindung. Dort können Sie sich Informationen für Ihr weiteres Vorgehen einholen

 

Quelle: von der Homepage unserer Freunde der Feuerwehr Osterwald Oberende

Aus meiner Sicht – ein Verkehrsunfall und wieder mal keine Zeit

In den meisten unserer Berichte beleuchten wir die Einsätze redaktionell nüchtern. Wir möchten über unsere geleistete Arbeit informieren.

Doch wie erleben wir Feuerwehrleute diese Einsätze? Daran möchten wir Sie ab und zu teilhaben lassen. Daher hier einmal ein Bericht aus der ich/wir Perspektive. Vielleicht erklärt sich daraus auch warum die Feuerwehr Dinge macht wie sie sie nun mal macht – Auch wenn das für Außenstehende nicht nachvollziehbar scheint. Beginnen möchte ich mit einem Verkehrsunfall der sich heute so zugetragen hat.

Wie Sie vielleicht auch habe ich mich heute Abend auf den wohl verdienten Feierabend gefreut. Daraus sollte nichts werden. Denn fast pünktlich zum Feierabend bekamen wir einen Alarm. „Verkehrsunfall auf der Umgehungsstraße – Eine Person eingeklemmt“. Da kann man nichts machen – Den Bildschirm ausgeschaltet und ab zur Feuerwehr. Übrigens schon der zweite Unfall an diesem Tag. Vormittags wurden wir bereits auf die Autobahn gerufen.

Zu beiden Einsätzen mussten wir uns zuerst einmal mit den großen Einsatzfahrzeugen durch den Verkehr kämpfen. Die berühmte Rettungsgasse tut sich vor den Einsatzfahrzeugen – wenn überhaupt – nur kurz auf um sich hinter dem jeweiligen Einsatzfahrzeug direkt wieder zu schließen.

An der Einsatzstelle bot sich uns das übliche Bild bei einem Verkehrsunfall. Überall liegen Fahrzeugteile. In den deformierten Fahrzeugen befanden sich zum Teil noch Personen die vom Rettungsdienst und dann von der Feuerwehr betreut wurden. Eine kurze Absprache der Fahrzeugführer dann die Einteilung der Einsatzkräfte. Ein Hubschrauber wurde durch den Rettungsdienst angefordert.

Oft ist es so, dass unvernünftige Verkehrsteilnehmer am liebsten noch durch die Unfallstelle fahren würden. Sie müssen ja noch schnell.… Daher wird in diesen Fällen der Verkehr abgeleitet und die Einsatzstelle abgesperrt. Denn nur wenn wir uns nicht noch um unsere eigene Sicherheit Gedanken machen müssen, können wir uns voll und ganz um die Unfallbeteiligten kümmern.

Das absperren sollte an diesem Abend auch meine Aufgabe werden. Damit die Verkehrsteilnehmer nicht erst kurz vor der Einsatzstelle wenden mussten, haben wir die Absperrung an der nächsten Abfahrt eingerichtet. Dabei hilft es nicht nur Verkehrsleitkegel und Blitzlampen aufzustellen. Immer wieder kommt es vor, dass Verkehrsteilnehmer den Blinker setzen und die Absperrung einfach umfahren wollen. Ganz so als ob es diese Absperrung überhaupt nicht gäbe.

Mittlerweile bemühten sich zwei Feuerwehren mit zwei Rettungsscheren darum eine Person aus ihrem demolierten Kleinwagen zu befreien. Der Hubschrauber war im Anflug.

An „meiner“ Absperrung staute sich der Berufsverkehr in alle Richtungen. Und dann ging es los. Wir wurden mehrmals mit übelsten Schimpftiraden überzogen. Ob wir zu blöd wären den Verkehr zu regeln war noch eine der harmloseren Beschimpfungen die uns von mehreren Verkehrsteilnehmern, teils hasserfüllt und mit hochrotem Kopf entgegengerufen wurden. Leider hat sich keiner dieser Verkehrsteilnehmer die Zeit genommen um sich die Antwort anzuhören. Fuß aufs Gas und, zum Teil mit quietschenden Reifen, davon gerauscht.

Hier die Antwort: Nein, wir sind nicht zu blöd dazu. Wir dürfen es schlicht und ergreifend nicht. Die Verkehrsregelung liegt nicht in den Händen der Feuerwehr. Wir dürfen lediglich Sperrungen vornehmen. Wir sind ja auch Autofahrer und es juckt uns auch in den Händen mal hier jemanden anzuhalten und dort einen heraus zu winken. Doch wir dürfen es nicht! Kommt es dabei nämlich zu einem Unfall hat der Feuerwehrmann ein großes Problem. Dann heißt es: „Er hat mich doch herausgewunken und da bin ich gefahren. Mich trifft an dem Unfall keine Schuld.“

Und weil wir es nicht dürfen lassen wir es auch bleiben. Wir vertrauen voll darauf dass jeder Fahrzeugführer dazu in der Lage ist eine Situation selbst zu beurteilen und entsprechend zu handeln – auch wenn es manchmal nicht so aussieht.

Natürlich gibt es auch viele Verkehrsteilnehmer die sich vorbildlich verhalten. Das soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden.

Und schon wieder der Nächste: „Das könnt Ihr! Zu fünft hier rumstehen und nix machen!“ – Ja. Wir hätten uns auch auf unseren Feierabend gefreut. Fast zwei Stunden waren nun seit der Alarmierung vergangen. Dann wurden wir von unserer Absperrung abgelöst damit wieder ein Fahrzeug mit Schere und Spreizer in der Feuerwache zur Verfügung steht. Mit dem Kameraden dem ich die Absperrung übergeben habe, habe ich kurz über die Schimpferei gesproche. „Ja. Hier habe ich schon öfters gestanden und musste mir auch einiges anhören“ war seine Antwort . Es hat halt niemand mehr Zeit.

Was mir dann durch den Kopf gegangen ist? Ich war mit meinen Kindern in den Herbstferien in einem Vergnügungspark. Dort haben sich die Leute ohne zu murren in eine Schlange gestellt um zwei Minuten Achterbahn zu fahren. Und das obwohl ein Display darüber informierte dass man ab hier noch 80 Minuten warten musste. – Da geht es. Aber das Leben ist nun mal kein Vergnügungspark – auch nicht bei der Feuerwehr.

Und trotzdem – Wir helfen gern.

Blaulicht und Martinshorn – was tun?

Sondersignale begleiten die Feuerwehr schon seit ihren frühen Anfängen. Sei es mit lauten Rufen, Glocken, Trompeten oder heute mit Blaulicht und Martinshorn, um schnell am Einsatzort anzukommen macht die Feuerwehr mit verschiedenen Mitteln auf sich aufmerksam. Damit dieses Ziel aber auch erreicht werden kann müssen die anderen Verkehrsteilnehmer einiges beachten.

Verhalten bei Sondersignalen
Viele Autofahrer bekommen Panik, wenn plötzlich ein großes Feuerwehrfahrzeug im Rückspiegel auftaucht. Oder sie versuchen durch sofortige aber häufig unkontrollierte Aktionen dem Fahrzeug Platz zu machen.

 

Dieses Fehlverhalten ist nicht böswillig sondern basiert meist auf der ungewohnten Situation, dem Wunsch alles richtig zu machen und der gleichzeitigen Unwissenheit über das richtige Verhalten.

 

Meist kommt es zum unvermittelnden Abbremsen auf der Fahrbahn, wodurch sie aber das Einsatzfahrzeug eher behindern und einen Auffahrunfall riskieren. Auch das sofortige Rechtsranfahren kann falsch sein, da es in manchen Situationen schwierig sein kann für die Feuerwehr ungehindert an ihnen vorbei zu kommen.

 

Besser ist folgenders Vorgehen:

 

  • Stellen sie fest woher das Sondersignal kommt.
  • Versuchen sie vorauszusehen, wohin das Einsatzfahrzeug fährt (gesetzten Blinker beachten)
  • Fahren sie danach am besten rechts an den Fahrbahnrand und signalisieren sie es mit dem Blinker.
  • Überlegen sie dabei, ob ein schweres Feuerwehrfahrzeug die Straße noch passieren kann (Gegenverkehr, ggf. Einbahnstraße) Im Notfall fahren sie zügig weiter bis sich eine passende Gelegenheit bietet.
  • Auf der Autobahn gilt natürlich immer sofort bei Stau: bilden sie eine Rettungsgasse. Bei zweispurigen Fahrbahnen in der Mitte, bei Mehrspurigen, zwischen der linken Überholspur und der daneben liegenden Fahrspur.

 

Warum auch in der Nacht mit Sondersignal?
“Nachts will ich meine Ruhe haben, da können die ihr Martinshorn ruhig abschalten” “Warum müssen die nur immer no einen Krach machen” Solche Aussagen hören wir leider immer wieder, teilweise auch von sehr aufgebrachten Bürgern.
Wir können es auch verstehen, falls sie sich gestört fühlen. Doch leider können und dürfen wir darauf keine Rücksicht nehmen, wenn es darum geht schnell auszurücken, um Menschenleben zu retten oder große Sachwerte zu erhalten. Es ist gesetzlich vorgeschrieben (§35, §38 StVO) das Blaulicht und Martinshorn einzuschalten, wenn Sonder- bzw. Wegerechte in Anspruch genommen werden.
Dieses Gesetz hat den Hintergrund, sie als Verkehrsteilnehmer zu schützen. Die frühzeitige Ankündigung des Fahrzeuges soll anderen helfen rechtzeitig zu reagieren und so Unfälle zu vermeiden. Das gilt im Berufsverkehr ebenso wie nachts. Denn rechnen sie in diesen Situationen mit einem tonenschweren Feuerwehrfahrzeug das mit erhöhter Geschwindigkeit fährt oder eine rote Ampel an einer Kreuzung überquert, weil es zu einem Brand oder einem schweren Unfall unterwegs ist?
Außerdem ist es auch wichtig um unsere eigenen Kameraden, die gerade auf dem Weg zum Gerätehaus sind, zu informieren, dass ihnen gleich eines unserer Fahrzeuge entgegen kommt.

 

Und vielleicht haben sie auch Verständnis dafür, wenn sie darüber nachdenken:
Sie können sich wieder bequem in ihrem Bett rumdrehen und weiterschlafen. Die Feuerwehrleute, die bis vor wenige Minuten auch in ihrem Bett lagen haben vielleicht in den nächsten Stunden keine Gelegenheit mehr dazu und müssen auch am nächsten Morgen zur Arbeit gehen. Und falls sie auch einmal die Hilfe ihrer Feuerwehr benötigen, sind sie ja auch für einen schnellen Einsatz dankbar, egal ob jemand anderes dadurch gestört würde…

 

Quelle: von der Homepage unserer Freunde der Feuerwehr Osterwald Oberende

Ich will zur Feuerwehr!

Feuerwehr Ramstein-Miesenbach
Auf der Pirsch 6
66877 Ramstein-Miesenbach
Tel.: 06371 58 400

Jeder im Alter zwischen 16 und 60 aus unserer Verbandsgemeinde darf Mitglied der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach werden. Fülle einfach das folgende Formular aus und wir werden uns umgehend bei Dir melden.

Ihre Daten

Ramstein 25/1 – TLF 20/40 SL – Tanklöschfahrzeug

Ramstein 25/1 – TLF 20/40 SL – Tanklöschfahrzeug

Martin Fischer

Fahrzeugdaten

Kurzbezeichnung: TLF 20/40
Was bedeutet das:  Tanklöschfahrzeug mit 2.000 Liter Pumpenleistung/Minute und 4.500 Liter Löschwassertank. Zusätzlich Sonderlöschmittel (500 ltr. Schaummittel)
Rufname: Ramstein 25/1
Besatzung: 3 Mann

Einsatzwert

Das Fahrzeug wird überall dort eingesetzt wo große Mengen an Wasser benötigt werden.

Beispiele:

  • Brände außerhalb geschlossener Ortschaften
  • Absicherungsmaßnahmen bei Hubschrauberlandungen
  • Brandeinsätze in Industrieunternehmen
  • Absicherungsmaßnahen auf der Autobahn
Technische Daten

Baujahr: 2011
Hersteller Fahrgestell: Scania
Hersteller Aufbau: Iveco Magirus
Hubraum:
PS:

 

Feuerwehrtechnische Daten / Beladung

Löschwassertank:
Pumpenleistung:

Beladung:

  • 4500 Liter Wasser
  • 200 Liter AFFF Schaummittel
  • 300 Liter Mehrbereichsschaum
  • Wasserwerfer
  • Hygienebord
  • Schnellangriff
  • Fahrbarer CO 2 Löscher
  • Fahrbarer ABC Pulver Löscher

 

Besonderheiten / Sonstiges

Monitor (Wasserwerfer) auf dem Dach des Fahrzeuges
Löschdüsen über die ganze Fahrzeugbreite vor dem Fahrzeug zur Bekämpfung von Flächenbränden wärend der Fahrt