Hydranten freihalten

Hydranten freihalten

In 90 Prozent aller Fälle löscht die Feuerwehr Brände mit Wasser. Das Löschwasser wird Zapfstellen im Straßenbereich entnommen, die als Überflur- oder Unterflurhydranten bezeichnet werden. Um Beschädigungen an Hydranten zu vermeiden und Verkehrsbeeinträchtigungen auszuschließen, werden heute überwiegend Unterflurhydranten für die Löschwasserversorgung verwendet. Den Städten und Gemeinden obliegt die Verpflichtung, Löschwasser in ausreichendem Umfang vorzuhalten. Den Bürger trifft aber die Verpflichtung Hydranten freizuhalten, damit die Feuerwehr nicht “auf dem Schlauch” steht.
Deshalb beachten Sie bitte:
Befinden sich Hydranten auf Gehwegen und Parkflächen, sind Hydrantendeckel und -verschlüsse von Kraftfahrzeugen freizuhalten  Fahrzeuge, die auf Hydranten stehen, müssen erst Fortgefahren werden. Wertvolle Minuten vergehen, wenn vereiste Hydranten erst von der Feuerwehr zugänglich gemacht und aufgetaut werden müssen.
 Die Hinweisschilder von Hydranten sind leicht zu erkennen. Es sind weiße, rechteckige Schilder mit Maßen von 250 x 200 mm und einem 20 mm breiten roten Rand. Die schwarzen Zahlen auf dem Schild geben die Lage des Hydranten in Meter – Entfernung nach vorwärts, links oder rechts an.

Quelle: von der Homepage unserer Freunde der Feuerwehr Osterwald Oberende

Kontaminationsschutz

Kontaminationsschutz

Kontaminationsschutz

... Schutz vor radioaktiver Verschmutzung

Dieser Anzug schützt unsere Einsatzkräfte NICHT vor Radioaktivität.
Er sorgt vielmehr dafür, dass radioaktive Partikel nicht in den Körper der Einsatzkraft gelangen und diese nach dem Entkleiden nicht verschleppt werden.

Zum Kontaminationsschutzanzug träg die Einsatzkraft:

  • Feuerwehrhelm
  • Jogginganzug
  • Gummihandschuhe (in 3 Lagen)
  • Gummistiefel
  • Atemschutzmaske
  • Filter

Als persönliche Messgeräte trägt jede Einsatzkraft mit sich:

  • Filmdosimeter
    (kennen Sie auch aus dem Krankenhaus. Das ist die gelbe Plakette die an der Brusttasche angebracht ist. Hier wird die aufgenommene Strahlung auf einem Stück Filmstreifen erfasst. Das ist das einzige "amtliche" Messverfahren für die Strahlendosis welche die Einsatzkraft wärend des Einsatzes aufgenommen hat)
  • Dosisleistungsmessgerät
    (elektronisches Messgerät das die Einsatzkraft mittels Warnschwellen über die momentan vorliegende und die insgesamt aufgenommene Strahlung warnt)

zusätzlich je nach Einsatzlage:

  • verschieden Messgeräte
    (hier auf dem Bild: Kontamat zum messen der Zerfälle)
Hitzeschutzanzug

Hitzeschutzanzug

Hitzeschutzanzug

... wenn es mal heiß hergeht

Der Hitzeschutanzug (hier Form III)
schützt die Einsatzkräfte vor thermischen Risiken wie z.B. Flammen, Kontakthitze, Strahlungshitze, Funken, heiße Gase und Dämpf usw.

Bei einem Wohnungsbrand kommt diese Einsatzkleidung überlicherweise nicht zum Einsatz. Hier ist die Persönliche Schutzausrüstung ausreichend.

Unter dem Hitzeschutzanzug trägt die Einsatzkraft:

  • Einsatzhose
  • Einsatzjacke
  • Feuerwehrstiefel
  • Feuerwehrhelm mit Nackenschutz
  • Atemschutzmaske
  • Pressluftatmer

 

Chemikalienschutzanzug

Chemikalienschutzanzug

Chemikalienschutzanzug

... zum arbeiten mit gefährlichen Stoffen

Der Chemikalienschutzanzug (CSA) bietet uns eines begrenzte Zeit Schutz vor gefährlichen Stoffen.
Die Einsatzzeit ist begrenzt durch die mitgeführte Atemluft und die Beständigkeit des Schutzanzuges gegenüber den Stoffen mit denen er in Kontakt kommt.
Überlicherweise liegt die Einsatzzeit bei 20-25 Minuten. Diese beinhaltet den Weg zur Einsatzstelle und wieder zurück sowie die Zeit die für die Dekontamination (Reinigung) der Einsatzkraft benötigt wird.

Im Anzug:

  • Jogginganzug
  • Pressluftatmer
  • Atemschutzmaske
  • Feuerwehrhelm
  • Funkgerät mit Sprechgarnitur

Zusätzlich je nach Einsatzart:

  • verschiedene Messgeräte
  • Material zum auffangen und abdichten
004 – 06.01.2017 – Verkehrsunfall unklare Lage – Ramstein

004 – 06.01.2017 – Verkehrsunfall unklare Lage – Ramstein

Alarmzeit: 10:11

Am Freitagmorgen wurde die Feuerwehr Ramstein zu einem Verkehrsunfall mit unklarer Lage nach Ramstein in die Kindsbacherstraße alarmiert. Beim Eintreffen fanden wir einen Verkehrsunfall zwischen PKW auf Kleintransporter vor. Eine verletzte Personen wurde bis zum eintreffen des Rettungsdienstes betreut. Die Unfallstelle wurde abgesichert und der Brandschutz sichergestellt.

Ausgerückte Fahrzeuge:

Ramstein 11-1

Ramstein 11-1

Ramstein 46-1

Ramstein 46-1