Freitag, 06.07.2018 – Tag 7 – Lagerolympiade, Siegerehrung

Was war denn heute Morgen los – zum ersten mal war in dieser Woche der Himmel bedeckt. So hatten wir das aber nicht gebucht. Egal. Heute Vormittag stand das Spiel ohne Grenzen auf dem Programm. Jede Jugendfeuerwehr musste hierzu ein Spiel beisteuern. Die Gruppen verteilten sich über den ganzen Platz und konnten an den verschiedenen Stationen ihre Schnelligkeit, Geschicklichkeit oder ihr Wissen unter Beweis stellen. So war der Vormittag schnell vorbei und pünktlich zum Mittag hatte die Sonne wieder die Oberhand gewonnen – so sollte es sein. Mittlerweile hatten auch die Jugendlichen aus Ramstein und Oberende zusammen gefunden. Man hing zusammen ab, füllte Wasserbomben, aß Wassermelone und spielte Beachvolleyball. Die angekündigte Stockbrotparty musste aufgrund der Waldbrandstufe 5 entfallen. Stattdessen gab es Hamburger – auch nicht schlecht. 

Bei der Abschließenden Siegerehrung konnten wir uns über den ersten Platz beim Schwimmwettbewerb und den 4. Platz in der Lagerwertung freuen. Zusätzlich erhielten wir noch die goldene Klobürste da unser Zeltbereich der ordentlichste im ganzen Lager war. 

Den letzten gemeinsamen Abend nutzten die Jugendlichen noch um ihre Kontaktdaten auszutauschen, schließlich wollen unsere Jugendlichen weiterhin in Konakt mit den Kameraden aus Osterwald o/E bleiben. 

Donnerstag, 05.07.2018 – Tag 6 – Quiddich

Quiddich stand heute auf dem Programm. Die koplizierten geschriebenen Spielregeln entpuppten sich in der Praxis als ganz einfach und, zumindest wir, hatten einen Rießenspaß. Mit dem Quaffel waren durch die Jäger Punkte zu erwerfen, was der Hüter mit seinem Schläger zu verhindern versuchte. Dann ertönte ein Pfiff was den goldenen Schnatz ankündigte. Hinter dem waren dann die Sucher her um weitere wichtige Punkte zu ergattern. Gespielt wurde bis zum Mittagessen. Dann gab es eine temparaturbedingte Unterbrechung. Erst ab 19:30 Uhr sollte es weiter gehen. Bei brütender Hitze hielten wir Siesta. Es wurde gedöst bis auch das zu langweilig wurde. Dann ging es auf die Slagline oder ins kühle Nass des Schwimmbades. Leider kamen wir beim Qudditch nicht über die Vorrunde hinaus. Das letzte Spiel endete gegen 22:30 Uhr und die von uns gestellten Wertungsrichter waren um eine Erfahrung reicher. Es ist nicht einfach wenn die Sportspiele zu ernst genommen werden. Dann bleibt für die Teilnehmer oft der Spaß auf der Strecke. 

Dienstag, 03.07.2018 – Tag 4 – Lasertag, Papierflugwettbewerb, Badespaß, Wetten dass???

Voller Spannung warteten alle Lagerteilnehmer auf das heutige Highlight: Lasertag. Nach einer Einweisung wurden Gruppen zu je acht Personen gebildet die dann, ausgerüstet mit den Markern, „Capture the flag“ spielten. Ein großer Spaß für alle beteiligten.  

Auch der Programmpunkt „Badespaß“ entpuppte sich als Wettbewerb zu dem wir eine Gruppe meldeten. In einer Art „Staffellauf“ musste die Strecke zurückgelegt werden. Der erste Spieler musste dazu einen Tennisball durch einen im Wasser schwimmenden Basketballkorb werfen. Dann durfte der erste Schwimmer das Becken einmal hin und zurück durchqueren um am Ende noch einen Ring aus dem Wasser zu fischen. Dieser Ring wurde an einen Mitspieler am Beckenrand übergeben. Dieser musste zwei „Wettkampfknoten“ an diesem anbringen. Der Spieler entschied sich für den, zuvor mit einem Schnürsenkel nochmal schnell eingeübten, Zimmermannsstich und den Mastwurf. Mit diesen Knoten am Ring durchpflügte der nächste Schwimmer das Becken und gab den Ring nach einer eleganten Wende beim Wertungsrichter ab, der die Richtigkeit der Knoten überprüfte. In dieser Zeit musste der vorletzte Spieler ein Puzzle lösen. Als jedes Teil an seinem Platz war, durfte die lezte Schwimmerin in Rückenlage das Becken einmal hin und zurück durchschwimmen. Kopfschüttelnd nahmen die Wertungsrichter die abgelieferte Zeit zur Kenntnis. Wir wissen zwar nicht wie, aber wir haben bei diesem Wettbewerb den ersten Platz belegt. 

Auch für die Abendveranstaltng „Wetten das…???“ hatten wir einen Beitrag eingereicht. Wir wetteten, dass die vier jüngsten Mädchen der Jugendfeuerwehr Ramstein (wir hatten nur vier Mädchen dabei) schneller zehn Gegenstände von Punkt A nach Punkt B transportieren können wie die ältesten vier Mitglieder der Lagerleitung. Die Schwierigkeit lag darin, dass die Wettteilnehmer dabei die Gegenstände auf dem Rücken liegend, sich mit den Füßen weiterreichten. Mit zwei Sekunden Vorsprung konnten wir einen knappen Wettsieg einfahren. Auch die Andere Wetten, wie z.B. wer mehr Seifenblasen ineinander auf ein Brett blasen konnte, oder wer die Socken seiner Jugendfeuerwehrkameraden am Geruch erkennt, sorgten für einen lustigen und kurzweiligen Abend. 

Montag, 02.07.2018 – Tag 3 – Kletterpark, Schwimmbad

An Nächsten Tag ging es dann nach Wolfsburg zu einem Kletterpark. Nach einer Einweisung ging es dann hoch hinaus auf verschiedene Parkurs. Alle hatten ihren Spaß, auch wenn einige unserer Kleinsten die Strecke abbrechen mussten da die Beine und Arme dann doch noch zu kurz waren. 

Zurück im Lager nutzten wir dann das schöne Wetter zu einem Schwimmbadbesuch. Unser Nichtschwimmer bekam Einzelunterricht was bis zum Ende des Zeltlagers dazu führte dass er das Schwimmabzeichen „Seepferdchen“ ablegen könnte. Leider waren im Schwimmbad die erforderlichen Unterlagen ausgegangen und im VW-Freibad in Wolfsburg hatte der Bademeister wegen dem enormen wetterbedingten Andrang keine Zeit zur Abnahme. Das soll nun in Ramstein nachgeholt werden.

Sonntag, 01.07.2018 – Tag 2 – Brennball, Völkerball, David gegen Goliath

Heute hatten wir Ordnungsdienst. Beim Frühstück mussten wir kontorllieren, was so alles als Abfall in die Mülltonne wanderte. Die Tische waren abzuwischen, Toiletten und Duschen waren zu reinigen. Für die Geschirr-Waschstation war eine Aufsicht zu stellen.  Bei Brennball in der geschlossenen Klasse stellten wir zusammen mit Osterwald o/E eine Mannschaft. Diese kam zwar nicht über die Vorrunde hinaus, hatte aber sichtlich ihren Spaß.   Erfolgreicher war unsere offene Klasse. Angefeuert durch einen Cheerleader mit Puscheln rockten sie den Platz. Ausgerechnet gegen Osterwald o/E wurde Platz drei und vier ausgespielt. Da vor allem der Spaß im Vordergund stand gingen beide Mannschaften irgendwie als Sieger vom Platz. Wir landeten auf der Endabrechnung bei Volleyball auf einem überraschendem vierten Platz.  Nach dem Abendessen gab es dann die erste Abendveranstaltung. Bei David gegen Goliath spielten alle Lagerteilenehmer mit. Vieviele Kinder passen in ein abgestecktes Feld? Die Kleinen konnten hier ihren Vorteil voll ausspielen. Besser sah es für die Großen aus als es darum ging dass jedes Kind einen Tennisball in eine Mörtelwanne werfen mussten. Hier gewannen die Großen. Beim nächsten Spiel, bei dem Namen von Nationalspielern auf Listen gefunden werdne mussten hatten auch wieder die Kleinen die Nase vorn. Ausgleichen konnten die Großen bei einem Spiel wo aus allen Schuhen durch zusammenknoten der Schnürsenkel, eine Schuhkette hergestellt werden musste.   Beim entscheidenten Spiel zeigten die Kleinen vollen Einsatz. Nur mit gegenständen die sie gerade dabei hatten, musste Wasser über eine Wegstrecke in einen Behälter transportiert werden. T-Shirts wurden als Schwamm benutzt und Schuhe als Behälter. So konnten die Großen geschlagen werden. Als Preis winkte für die Gewinner ein Lutscher.  Dass sich Zurückhaltung und Abgrenzung nicht auszahlt musste ein Jugendfeuerwehrmitglied lernen. Da es sich nicht an diesem Wasserspiel beteiligte und wohl dachte „sollen sich die Anderen doch nass machen“ wurde die Passivität postwendend mit einem Bad in dem nun gefüllten Behälter „belohnt“.

Samstag, 30.06.2018 – Tag 1 – Anreise

Dann ging es am frühen Samstagmorgen los. Nach einer kurzen Rast auf der hälfte der Wegstrecke ging es dann zügig weiter bis ein Fahrzeug ein Blaulicht verlohr. Gerade noch rechtzeitig konnte der Konvoi stoppen um das Blaulicht, das nur noch an einem Kabel hing, in Sicherheit zu bringen. Hier war es wohl bei der letzten Waldbrandübung zu eng hergegangen und ein Ast hat die Befestigung zerstört, so die Vermutung des Fahrers. 

Auch durch die vielen Baustellen kamen wir gut durch. Bereits kurz nach dreizehn Uhr trafen wir in Almke ein. Bei herrlichem Sonnenschein konnten die Zelte aufgebaut werden und die Zelte wurden bezogen.  

Noch etwas schüchtern wurde der erste Abend getrennt nach Ramstein und Osterwald o/E im gemeinsamen Aufenthaltszelt verbracht. Dies sollte sich im laufe des Zeltlagers noch ändern. Schnell wurden Freundschaften geschlossen und zum Ende des Zeltlagers  wollten einige Osterwälder mit uns nach Hauses fahren, wohingegen sich Ramsteiner Teilnehmer doch vehement dagegen wehrten gegen Osterwälder Kinder eingetauscht zu werden. 

Wegen dem heißen Wetter wurde auf eine offizielle Lagereröffnung verzichtet – eine weiße Entscheidung. 

Dann warteten wir auf den Aufruf für das erste Abendessen. Es folgte der erste Küchendienst. Schnell war dieser Tag vorbei und nachdem geduscht war ging es dann ab in die (Feld-)Betten. Trotz der warem Temperaturen kühlte es nachts doch merklich ab.